Die 5 besten gratis Hosting-Anbieter (2026)

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Die 5 besten gratis Hosting-Anbieter für Webseiten

Du planst ein neues Webprojekt und fragst dich, ob du dafür wirklich Geld ausgeben musst? Die gute Nachricht: Für viele Projekte lautet die Antwort Nein. Mehrere etablierte Plattformen bieten dauerhaft kostenlose Hosting-Pakete, die weit mehr leisten als die klassischen Gratis-Hoster von früher – mit automatischem SSL, globalen Edge-Netzwerken und Git-basiertem Deployment.

Kurz & knapp:

Cloudflare Pages ist 2026 der beste kostenlose Allround-Hoster mit unbegrenztem Traffic. Vercel bleibt der Goldstandard für Next.js-Entwickler. Wer einen einfachen Blog ohne Build-Prozess braucht, ist mit GitHub Pages am schnellsten online.

Wir haben die fünf stärksten Anbieter verglichen – mit Fokus auf Leistung, Limits, Praxistauglichkeit und ehrlichen Einschätzungen aus dem Alltag.

Die 5 besten gratis Hosting-Anbieter (2026)

1. Cloudflare Pages – Der Großzügigste

Cloudflare Pages bietet das mit Abstand beste Gratis-Paket: unbegrenztes Datenvolumen, bis zu 500 Builds pro Monat und Zugang zu über 300 Edge-Standorten weltweit. Deine Seite wird automatisch über das Cloudflare-Netzwerk ausgeliefert – inklusive DDoS-Schutz und Edge-Caching.

Was bedeutet Edge-Caching? Deine Webseite wird auf Servern in der Nähe deiner Besucher gespeichert. Jemand in Berlin bekommt die Seite von einem Server in Frankfurt, jemand in New York von einem in den USA. Das Ergebnis: Ladezeiten unter 50 ms (TTFB), egal wo auf der Welt dein Besucher sitzt.

Besonders praktisch: Du darfst das kostenlose Paket auch für kommerzielle Projekte nutzen. Mit Workers (100.000 Requests/Tag gratis) und dem integrierten KV-Speicher lassen sich sogar dynamische Funktionen umsetzen, ohne einen Cent zu bezahlen.

💡 Pro-Tipp: Nutze die Wrangler CLI, um direkt aus deinem Terminal zu deployen – das ist deutlich schneller als die Web-Oberfläche. Ein einfaches npx wrangler pages deploy ./dist reicht aus.

✅ Stärken: Unbegrenzter Traffic, 300+ Standorte, kommerzielle Nutzung erlaubt, Workers für dynamische Funktionen.

⚠️ Beachten: Die Konfiguration ist etwas komplexer als bei Vercel oder Netlify. Für absolute Anfänger kann die Lernkurve steil wirken.

Ideal für: Traffic-starke Seiten, Portfolios und kommerzielle Projekte.

2. Vercel – Der Spezialist für React und Next.js

Vercel ist die Heimat von Next.js und bietet eines der schnellsten Edge-Netzwerke auf dem Markt. Die Einrichtung ist denkbar einfach: Git-Repository verbinden, Framework wird automatisch erkannt, und nach wenigen Sekunden steht deine Seite live. Im kostenlosen Hobby-Plan sind 100 GB Bandbreite pro Monat und unbegrenzt viele Projekte enthalten.

Was Vercel besonders macht, ist die Zero-Config-Philosophie. Egal ob Next.js, Nuxt, SvelteKit oder Astro – Vercel erkennt dein Framework und konfiguriert Build-Einstellungen, Routing und Caching automatisch. Deployments sind in der Regel in unter 30 Sekunden live.

Ein wichtiger Punkt: Der Hobby-Plan ist ausdrücklich nur für nicht-kommerzielle Nutzung gedacht. Sobald dein Projekt Einnahmen erzielt, wird der Pro-Plan fällig (ab 20 $/Monat).

💡 Pro-Tipp: Aktiviere Speed Insights im Vercel-Dashboard – du bekommst echte Core-Web-Vitals-Daten deiner Besucher, ohne Google Analytics einzubinden.

✅ Stärken: Schnellste Deployments, perfekte Framework-Integration, hervorragende Preview-Deployments für jede Branch.

⚠️ Beachten: Keine kommerzielle Nutzung im Gratis-Plan. Serverless Functions sind auf 10 Sekunden Laufzeit begrenzt.

Ideal für: Persönliche Projekte, Prototypen und Next.js-Anwendungen.

3. Netlify – Der Allrounder mit Extras

Netlify hat den modernen Git-basierten Hosting-Workflow praktisch erfunden. Du verbindest dein Repository, definierst einen Build-Befehl, und jeder Push löst automatisch ein neues Deployment aus. Darüber hinaus bietet Netlify nützliche Zusatzfunktionen wie Formular-Handling (ohne Backend!), serverlose Funktionen und ein Plugin-System mit über 500 Erweiterungen.

Seit 2026 arbeitet Netlify mit einem Credit-System (300 Credits/Monat im Gratis-Plan). Ein typischer Build verbraucht 1–3 Credits, je nach Größe. Das reicht für kleine bis mittlere Projekte mit täglichen Deployments gut aus. Kommerzielle Nutzung ist erlaubt.

Der Formular-Vorteil: Bei den meisten Hostern brauchst du für ein Kontaktformular ein Backend oder einen Drittanbieter. Netlify erkennt HTML-Formulare automatisch und speichert Einreichungen für dich – bis zu 100/Monat kostenlos.

💡 Pro-Tipp: Nutze Netlify Dev (netlify dev), um deine Seite lokal mit allen Netlify-Features zu testen – inklusive Redirects, Functions und Formularen, bevor du deployst.

✅ Stärken: Formular-Handling, Plugin-Ökosystem, Split-Testing (A/B-Tests) im Gratis-Plan, kommerzielle Nutzung erlaubt.

⚠️ Beachten: Build-Zeiten können auf dem Gratis-Plan langsamer sein als bei Vercel. Das Credit-System erfordert ein Auge auf den Verbrauch.

Ideal für: Entwickler, die einen voll ausgestatteten Workflow mit CI/CD und Extras suchen.

4. GitHub Pages – Der Unkomplizierte

GitHub Pages ist die einfachste Lösung auf dieser Liste. Du lädst deine Dateien in ein GitHub-Repository hoch, aktivierst Pages in den Einstellungen – fertig. Es gibt keinen Build-Prozess (es sei denn, du nutzt Jekyll), keine Konfiguration und keine versteckten Kosten.

Die Limits sind fair: 1 GB Speicherplatz pro Repository und rund 100 GB Bandbreite pro Monat. Für Dokumentationen, persönliche Webseiten und Open-Source-Projekte reicht das in der Regel völlig aus. Kommerzielle Nutzung ist erlaubt.

Warum GitHub Pages immer noch relevant ist: Während Vercel und Netlify mit Features glänzen, punktet GitHub Pages mit Null-Komplexität. Kein Build-Tool, kein Framework, kein CLI – einfach HTML, CSS und JavaScript in ein Repo pushen.

💡 Pro-Tipp: Nutze GitHub Actions, um automatisch einen Static-Site-Generator (wie Hugo oder Eleventy) zu bauen und auf Pages zu deployen. So bekommst du CI/CD kostenlos obendrauf.

✅ Stärken: Maximale Einfachheit, keine Konfiguration nötig, perfekt für Dokumentationen, direkte Integration in GitHub-Workflows.

⚠️ Beachten: Kein serverseitiges Rendering, keine Serverless Functions. Seiten müssen bei kostenlosen GitHub-Accounts öffentlich sein. Build-Geschwindigkeit bei Jekyll eher langsam.

Ideal für: Dokumentationen, Blogs, persönliche Seiten und Open-Source-Projekte.

5. Render – Der Flexible

Render ist ein starker Allrounder, der über statische Seiten hinausgeht. Statische Webseiten sind dauerhaft kostenlos gehostet – inklusive Custom Domains, automatischem HTTPS und Git-basiertem Deployment. Du brauchst nicht einmal eine Kreditkarte.

Der große Vorteil: Wenn dein Projekt wächst, kannst du auf derselben Plattform problemlos Backend-Services (Node.js, Python, Go), Datenbanken (PostgreSQL) und Cron-Jobs hinzufügen. Du musst nicht den Hoster wechseln, wenn deine Anforderungen steigen.

Der Upgrade-Pfad: Render ist der einzige Anbieter in dieser Liste, bei dem du von einem statischen One-Pager bis zur vollständigen Webanwendung mit Datenbank auf einer Plattform bleiben kannst. Der Start-Plan beginnt bei 7 $/Monat – fair im Vergleich zu dedizierten Servern.

💡 Pro-Tipp: Render bietet eine kostenlose PostgreSQL-Datenbank für 90 Tage. Perfekt, um einen Prototypen mit echtem Backend zu testen, bevor du dich für einen bezahlten Plan entscheidest.

✅ Stärken: Statisch + Backend auf einer Plattform, kein Kreditkarten-Zwang, Docker-Support, einfacher Upgrade-Pfad.

⚠️ Beachten: Web-Services im Gratis-Plan werden nach 15 Minuten Inaktivität in den Ruhezustand versetzt („Cold Start“). Der erste Aufruf dauert dann einige Sekunden länger. Statische Seiten sind davon nicht betroffen.

Ideal für: Projekte, die mit einer statischen Seite starten und später Backend-Funktionen brauchen.

Der große Vergleich auf einen Blick

Anbieter Bandbreite SSL/HTTPS Deploy-Speed Kommerziell? Größte Stärke
☁️ Cloudflare Pages Unbegrenzt Gratis (Auto) ⚡ Sehr schnell Ja Beste Gratis-Leistung insgesamt
▲ Vercel 100 GB/Monat Gratis (Auto) ⚡ Exzellent Nein (Hobby) Next.js & React-Spezialist
◆ Netlify 300 Credits Gratis (Auto) 🔼 Schnell Ja Formulare, Plugins, A/B-Tests
🐙 GitHub Pages 100 GB/Monat Gratis (Auto) 🔼 Mittel Ja Maximale Einfachheit
🎨 Render 100 GB/Monat Gratis (Auto) 🔼 Schnell Ja Statisch + Backend + Datenbank

Was du vor der Wahl wissen solltest

🔒 SSL-Zertifikate: Alle fünf Anbieter stellen kostenlose SSL-Zertifikate bereit – automatisch und ohne Konfiguration. Deine Seite ist von Anfang an über HTTPS erreichbar. Das ist nicht nur sicherer, sondern auch ein Ranking-Faktor bei Google.

🌐 Eigene Domain: Ja, alle fünf Anbieter unterstützen Custom Domains im Gratis-Plan. Du bekommst zwar eine Subdomain gratis (z.B. dein-projekt.vercel.app), aber eine eigene .de- oder .com-Domain musst du separat bei einem Domain-Registrar kaufen (ab ca. 10 €/Jahr).

🔄 Migration: Alle Anbieter nutzen Git-basierte Workflows. Ein Wechsel von Netlify zu Cloudflare Pages ist deshalb unkompliziert: Du verbindest einfach dasselbe Repository mit dem neuen Hoster und passt die DNS-Einstellungen an. Der Code bleibt identisch.

💬 Support im Gratis-Plan: Erwarte bei keinem Anbieter persönlichen Support. Du bist auf Community-Foren, Dokumentation und Stack Overflow angewiesen. Die gute Nachricht: Die Dokumentation aller fünf Anbieter ist erstklassig.

⚠️ Cold Starts bei Web-Services: Render und andere PaaS-Anbieter versetzen kostenlose Web-Services nach Inaktivität in den Ruhezustand. Der erste Aufruf dauert dann 5–30 Sekunden. Wichtig: Das betrifft nur dynamische Web-Services, nicht statische Seiten. Statisches Hosting hat bei allen Anbietern keine Cold Starts.

So funktioniert modernes Hosting

Falls du zum ersten Mal mit diesen Plattformen arbeitest, hier der typische Ablauf in drei Schritten:

💻

1. Code schreiben

Dein Projekt in einem Git-Repository (GitHub, GitLab)

2. Automatisch bauen

Push auslösen → Hoster baut & deployt automatisch

🌐

3. Weltweit online

Seite über CDN/Edge-Netzwerk ausgeliefert

Du änderst deinen Code, pushst auf GitHub – und innerhalb von Sekunden ist die aktualisierte Version weltweit verfügbar. Kein FTP, kein manueller Upload, keine Server-Konfiguration.

Passende Ergänzungen für dein Gratis-Hosting

Kostenloses Hosting ist der erste Schritt. Diese Tools ergänzen dein Setup perfekt – ebenfalls kostenlos:

  • Domain: Eine .de-Domain gibt es ab ca. 5–10 €/Jahr bei Anbietern wie Namecheap oder INWX.
  • Datenbank: Supabase bietet eine kostenlose PostgreSQL-Datenbank mit API – ideal als Backend für statische Seiten.
  • Formulare: Wenn du nicht Netlify nutzt, bieten Formspree oder EmailJS kostenlose Formular-Backends.
  • Analytics: Plausible (Open Source, self-hosted) oder Cloudflare Web Analytics (komplett kostenlos) als datenschutzfreundliche Alternativen zu Google Analytics.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich meine eigene Domain mit kostenlosem Hosting nutzen?

Ja, alle fünf Anbieter in dieser Liste unterstützen Custom Domains im kostenlosen Plan – inklusive automatischem SSL-Zertifikat. Du musst die Domain nur separat bei einem Registrar kaufen und die DNS-Einstellungen anpassen.

Ist kostenloses Hosting wirklich dauerhaft kostenlos?

Bei Cloudflare Pages, GitHub Pages und Render: Ja, diese Gratis-Pläne bestehen seit Jahren und sind Teil des Geschäftsmodells. Die Anbieter verdienen ihr Geld mit den bezahlten Plänen für größere Teams und Unternehmen.

Kann ich WordPress auf diesen Hostern betreiben?

Nein, nicht direkt. Diese Anbieter sind für statische Webseiten und JAMstack-Anwendungen optimiert. Für WordPress brauchst du einen klassischen LAMP-Hoster mit PHP und MySQL. Aber: Mit einem Static-Site-Generator wie Hugo oder Gatsby kannst du ähnliche Ergebnisse erzielen – und das deutlich schneller.

Was passiert, wenn ich die Gratis-Limits überschreite?

Das hängt vom Anbieter ab. GitHub Pages drosselt den Traffic. Vercel und Netlify benachrichtigen dich und bieten ein Upgrade an. Cloudflare Pages hat keine Bandbreiten-Limits – dort passiert also nichts.

Fazit

Kostenloses Hosting ist 2026 kein Kompromiss mehr. Egal ob du eine persönliche Webseite, ein Portfolio, einen Blog oder den Prototyp deines nächsten Projekts online bringen willst – diese fünf Anbieter liefern professionelle Qualität zum Nulltarif. SSL, CDN, Git-Deployment und Custom Domains sind bei allen inklusive.

Unsere Empfehlung: Starte mit Cloudflare Pages, wenn du maximale Freiheit willst. Nimm Vercel, wenn du mit Next.js oder React arbeitest. Und wähle GitHub Pages, wenn du einfach nur schnell eine Seite online stellen möchtest.

Du willst mehr Besucher auf deine neue Webseite bringen? Mit eBesucher steigerst du deinen Traffic kostenlos und effektiv.

Viel Erfolg mit deinem Projekt!

Euer eBesucher-Team

Vergleich der 5 besten gratis Hosting-Anbieter: Cloudflare Pages, Vercel, Netlify, GitHub Pages und Render

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