Alten Laptop und altes Handy weiternutzen

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Alten Laptop und altes Handy sinnvoll weiternutzen

In fast jeder Wohnung liegt ein Notebook, das seit Jahren niemand mehr anfasst, dazu ein Handy, das nach dem letzten Vertragswechsel übrig geblieben ist. Zum Verkaufen bringen beide meist zu wenig, zum Wegwerfen sind sie zu schade – also bleiben sie liegen.

Dabei können sie noch etwas: Ein Gerät mit Internetzugang und einem aktuellen Browser reicht aus, um bei eBesucher mitzumachen. Werbetreibende bezahlen dort dafür, dass ihre Webseite Besuchern gezeigt wird – und wer sich diese Seiten anzeigen lässt, bekommt Geld ausgezahlt. Statt in der Schublade zu liegen, bringt das Gerät dann jeden Monat einen kleinen Betrag ein.

Dieser Artikel zeigt, welches deiner alten Geräte sich dafür eignet, wie es ohne Nachfassen durchläuft, was du bei Akku und Wärme beachten musst, was es nebenher noch übernehmen kann – und was ein weiteres Nutzungsjahr an Ressourcen spart.

Wie das Geldverdienen funktioniert – kurz erklärt

eBesucher gibt es seit 2002, und es hat zwei Seiten. Auf der einen buchen Webseitenbetreiber Werbung: Shops, Blogs, Nachrichtenportale, YouTube-Kanäle bezahlen dafür, dass ihre Seite Besuchern gezeigt wird. Auf der anderen stehen Mitglieder, die sich genau diese Seiten anzeigen lassen und dafür Geld bekommen. Du entscheidest, auf welcher Seite du stehst – beides mit demselben Konto.

Das Werkzeug dafür heißt Surfbar. Du öffnest sie als Tab im Browser, dort wird eine gebuchte Seite nach der anderen angezeigt – meist zwischen 30 Sekunden und einer Minute pro Seite, danach wechselt sie weiter. Welche Seiten dabei kommen, hängt davon ab, welche Kampagnen gerade zu dir passen: Werbetreibende richten ihre Buchung unter anderem nach Land und Sprache aus.

Für jede vergütete Seite werden dir Punkte gutgeschrieben, sofort und sichtbar in deinem Profil. Punkte lassen sich in Euro auszahlen – oder als Werbeguthaben für die eigene Seite einsetzen. Die Anmeldung kostet nichts, Startkapital brauchst du keins. Ausführlich steht das unter Geld verdienen beim Surfen.

Warum sich dafür ein altes Gerät anbietet

Die Surfbar muss sichtbar im Vordergrund bleiben – vergütet wird nur ein Besuch, der tatsächlich auf einem Bildschirm steht. Auf deinem Arbeitsrechner konkurriert sie damit ständig mit allem anderen: Beim ersten Videocall schiebst du sie weg oder schließt sie, und die Sitzung ist unterbrochen.

Ein zweites Gerät hat dieses Problem nicht. Es bringt seinen eigenen Bildschirm mit, auf dem die Surfbar stehen bleiben kann, ohne dir im Weg zu sein. Genau dafür taugt Hardware, die sonst nichts mehr tut.

Dazu kommt die Rechnung mit dem Verkauf: Ein Notebook mit acht Jahren auf dem Buckel bringt beim Ankauf wenig, und davon gehen noch Versand, Verpackung und die Zeit für Datenlöschung, Fotos und Anzeige ab. Ein Gerät, das stattdessen im Einsatz bleibt, bringt jeden Monat einen kleinen Betrag – eingerichtet wird es nur einmal.

Welches Gerät eignet sich wofür?

Viel braucht es nicht: Zugang zum Internet, ein Betriebssystem, das noch Updates bekommt, und einen aktuellen Browser. Ein schneller Prozessor oder viel Arbeitsspeicher spielen keine Rolle. Der eigentliche Unterschied zwischen den Geräten ist der Stromhunger im Dauerbetrieb – hier vier typische Zweitgeräte, relativ zueinander:

  • Altes Smartphone – rund 3 Watt und damit der sparsamste Dauerläufer. Läuft am Ladekabel im WLAN.
  • Tablet – rund 7 Watt. Verhält sich wie das Handy, nur mit größerem Bildschirm.
  • Altes Notebook – rund 30 Watt. Bildschirm und Netzteil sind bequem schon dabei, dafür kostet der Betrieb spürbar mehr.
  • Alter Desktop-PC – rund 80 Watt. Als reiner Dauerläufer lohnt er sich in aller Regel nicht.

Am Handy ist der mobile Firefox die bessere Wahl, weil das mobile Chrome keine Erweiterungen zulässt. Wie du ein Smartphone Schritt für Schritt einrichtest, steht unter Geld verdienen mit dem Handy. Und verbinde das Gerät fest mit dem WLAN, statt es über das Mobilfunknetz laufen zu lassen – sonst holt es sich dein Datenvolumen.

Ein eigener Surflink pro Gerät

Die Surfbar öffnest du über einen Surflink – eine eigene Adresse, die direkt in die Surfbar führt. Davon kannst du beliebig viele anlegen, und es gibt kein Limit bei den Punkten, die darüber zusammenkommen.

Für den Zweitgeräte-Fall ist das praktisch: Leg für jedes Gerät einen eigenen Surflink an und benenne ihn danach – „Notebook-Wohnzimmer", „Handy-Küche". Jeder Link hat seine eigene Statistik. Damit siehst du schwarz auf weiß, was das alte Notebook einbringt und was das Handy. Wichtig dabei: Ein Konto pro Person – die Surflinks liegen alle darunter.

Ein Surflink funktioniert außerdem ohne eigenes Konto auf der anderen Seite: Wer über deinen Link surft, muss sich nicht bei eBesucher registrieren. Das Tablet, das bei deinen Eltern steht, kann also über deinen Surflink laufen – die Punkte landen auf deinem Konto. Wie weit sich das ausbauen lässt, beschreibt der Artikel Mehr verdienen mit Surflinks.

In einer Viertelstunde eingerichtet

1

Gerät herrichten

Daten sichern, zurücksetzen, Betriebssystem und Browser aktualisieren. Am Handy zusätzlich Firefox installieren.

2

WLAN und Display

Dauerhaft ins WLAN verbinden und den Energiesparmodus so setzen, dass der Bildschirm anbleibt.

3

Surflink öffnen

Kostenlos registrieren, Surflink für dieses Gerät anlegen, öffnen, Gerät an die Steckdose – fertig.

Damit es ohne Nachfassen weiterläuft

Ein Dauerläufer ist nur dann einer, wenn er nach jedem Stromausfall und jedem Update von allein wieder dasteht. Vier Einstellungen erledigen das:

  • Bildschirm darf nicht ausgehen. Unter Windows in den Energieoptionen „Bildschirm ausschalten" und „Energiesparmodus" auf Niemals. Unter Android das Display-Timeout auf den höchsten Wert und, falls vorhanden, in den Entwickleroptionen Aktiv lassen beim Laden. Auf dem iPad steht die Einstellung unter Anzeige & Helligkeit als Automatische Sperre: Nie.
  • Automatisch anmelden. Wenn nach einem Stromausfall ein Kennwortfeld wartet, steht das Gerät still, bis jemand hingeht. Auf einem Zweitgerät ohne persönliche Daten ist die automatische Anmeldung deshalb sinnvoll.
  • Surfbar beim Start öffnen. Trag den Surflink als Startseite ein und lass den Browser mit dem System starten. Für Windows nimmt dir das eBesucher Addon ab, der Restarter holt die Surfbar zusätzlich zurück, wenn sie hängen bleibt.
  • Updates in ein Zeitfenster legen. Windows startet für Updates gern ungefragt neu. Stell die Nutzungszeit so ein, dass das nachts passiert – dann kommt das Gerät hoch, während du schläfst, statt mitten am Tag.

Was du sonst noch stellen kannst, damit dir mehr Seiten gezeigt werden – Cookies, IP-Adresse, Spracheinstellung, Bildschirmauflösung –, steht in der Surfbar-Optimierung.

Akku, Wärme und Sicherheit im Dauerbetrieb

Der Punkt wird gern übersehen, und er ist der wichtigste im ganzen Artikel: Alte Lithium-Ionen-Akkus mögen keinen Dauerladebetrieb. Sie altern schneller, wenn sie ständig auf 100 % gehalten werden, und ein gealterter Akku kann sich aufblähen. Ein aufgeblähtes Gehäuse, ein sich wölbendes Display oder ein Touchpad, das plötzlich hochsteht, sind das Signal, das Gerät sofort vom Netz zu nehmen.

Wenn der Akku ausbaubar ist: raus damit. Viele ältere Notebooks laufen problemlos ohne Akku direkt am Netzteil – damit ist das Thema vom Tisch. Ist der Akku fest verbaut, hilft ein Ladelimit: Manche Geräte bringen es selbst mit (bei Notebooks oft im Hersteller-Tool, bei Smartphones als optimiertes Laden), sonst übernimmt eine Zeitschaltuhr oder eine schaltbare Steckdose den Job und lädt im Intervall, statt dauerhaft.

Dazu die Hausaufgaben für Hardware, die rund um die Uhr läuft:

  • Luft ranlassen. Das Gerät gehört auf eine harte, ebene Fläche – nicht auf Sofa, Bett, Teppich oder in einen geschlossenen Schrank. Lüftungsschlitze frei halten.
  • Staub raus. Ein zugesetzter Lüfter ist bei alten Notebooks die häufigste Ursache für Hitze. Einmal ausblasen, bevor das Gerät in den Dauerbetrieb geht.
  • Temperatur im Blick. Wird das Gehäuse spürbar heiß statt handwarm, stimmt etwas nicht – Helligkeit runter, Lüfter prüfen, notfalls das Gerät wechseln.
  • Rauchmelder im Raum. Selbstverständlich für jeden Raum, in dem Technik unbeaufsichtigt läuft.
  • Defekte Akkus richtig entsorgen. Ein aufgeblähter Akku gehört nicht in den Hausmüll und wird nicht durchstochen oder aufgebogen. Händler und Wertstoffhöfe nehmen ihn zurück.

Was das Gerät nebenher noch übernehmen kann

Ein Zweitgerät muss nicht nur eine Sache tun. Die Einschränkung dabei ist klar: Der Bildschirm gehört der Surfbar, sie muss ja sichtbar bleiben. Alles, was im Hintergrund läuft, geht trotzdem – und macht den Stromverbrauch nebenbei sinnvoller:

  • Ablage im Heimnetz. Ein freigegebener Ordner auf dem alten Notebook ist ein einfacher Platz für Fotos und Dokumente, auf den alle Geräte im WLAN zugreifen.
  • Ziel für Backups. Dieselbe Freigabe nimmt die automatischen Sicherungen der anderen Rechner auf. Ein Backup, das auf einem eingeschalteten Gerät liegt, läuft ohne dass jemand eine Platte anstecken muss.
  • Drucker im Netz. Ein alter USB-Drucker ohne Netzwerkanschluss wird über das Dauergerät für alle im Haushalt erreichbar.
  • Musik auf die Anlage. Am Kopfhörerausgang hängt der Verstärker oder eine Aktivbox, die Wiedergabe läuft im Hintergrund weiter.

Was dagegen nicht geht: alles, was den Bildschirm für sich braucht – digitaler Bilderrahmen, Wetteranzeige, Smart-Home-Dashboard. Das schließt sich mit der Surfbar gegenseitig aus.

Nachhaltigkeit: jedes weitere Jahr zählt

Der größte Teil der Umweltbelastung eines Geräts entsteht nicht im Betrieb, sondern bei der Herstellung – bei Rohstoffabbau, Chipfertigung und Transport. Das Öko-Institut beziffert die Herstellung eines Notebooks mit rund 250 Kilogramm CO₂, die eines Smartphones mit rund 100 Kilogramm; je nach Studie und Gerät fallen die Werte unterschiedlich aus.

Diese Menge ist ausgegeben, sobald das Gerät gebaut ist. Sie lässt sich nicht zurückholen – aber sie verteilt sich auf umso mehr Jahre, je länger das Gerät im Einsatz bleibt. Jedes zusätzliche Nutzungsjahr verschiebt außerdem den Neukauf und hält das Gerät aus dem Elektroschrott heraus, wo Wertstoffe bestenfalls teilweise zurückgewonnen werden.

Ehrlich bleibt aber auch: Diese Rechnung kippt, wenn das Gerät zu viel Strom zieht. Ein alter Desktop-PC, der rund um die Uhr 80 Watt verbraucht, ist ökologisch kein Gewinn – der Stromverbrauch frisst den Vorteil aus der weiteren Nutzung auf. Beim Smartphone und beim Tablet ist die Sache dagegen eindeutig.

Was dabei herauskommt – ehrlich gerechnet

Ein Zweitgerät ersetzt keinen Nebenjob. Was zusammenkommt, sind kleine Beträge, die sich über Wochen summieren. Wie viel es wird, hängt davon ab, wie lange das Gerät läuft und wie gefragt deine Zielgruppe bei den Werbetreibenden gerade ist – einen Punktwert, der für alle gleich wäre, gibt es nicht. Genau deshalb der eigene Surflink pro Gerät: So siehst du die tatsächlichen Zahlen, statt zu schätzen.

Auszahlen kannst du ab einem Gegenwert von 2,00 Euro, per PayPal oder SEPA-Überweisung. Eine Auszahlungsgebühr gibt es nicht, Auszahlungen laufen mindestens alle sieben Tage, und du kannst beliebig viele beantragen. Insgesamt wurde bereits über eine Million Euro an Mitglieder ausgezahlt.

Dazu kommt ein Teil, der ohne weiteres Zutun weiterläuft: Für Freunde, die du wirbst, bekommst du lebenslang 8 % auf deren Verdienste – ohne dass ihnen davon etwas abgezogen wird. Was daraus über Monate wird, zeigt Passives Einkommen aufbauen.

Und wenn das Gerät wirklich am Ende ist?

Wenn der Akku aufgibt, das System keine Updates mehr bekommt oder das Gerät im Betrieb zu heiß wird, ist Schluss. Dann gehört es zur Rücknahme beim Händler oder zum Wertstoffhof, nicht in den Hausmüll – Händler ab einer bestimmten Größe nehmen Altgeräte kostenlos zurück, kleine sogar ohne Neukauf. Bis dahin darf es aber ruhig noch ein paar Monate arbeiten. Offene Fragen beantwortet unser FAQ.

Viel Erfolg beim Weiternutzen!

Euer eBesucher-Team

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