Werbung schalten: Kosten selbst steuern

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Was kostet es, Werbung zu schalten?

Auf die Frage, was Werbung schalten kostet, gibt es selten eine Zahl als Antwort. Meistens gibt es ein Angebot, ein Gespräch und einen Monatsbericht - und am Ende weißt du, was du bezahlt hast, aber nicht, wofür genau.

Dabei lässt sich die Frage beantworten. Man muss die Kosten nur auf eine gemeinsame Einheit bringen: auf tausend Kontakte. Dann wird sichtbar, dass zwischen den Kanälen nicht ein paar Prozent liegen, sondern der Faktor zehn.

Dieser Artikel rechnet das durch. Er zeigt die Preise der großen Werbekanäle mit Quelle, die Kennzahlen, mit denen du sie vergleichst, und die Posten, die auf keiner Rechnung stehen. Und er zeigt, was sich ändert, wenn du deine Kampagne selbst steuerst statt sie steuern zu lassen.

Werbebudget schalten lassen gegen selbst schalten: über Agentur und Reseller bleibt dem Besucher nur der Rest des Budgets, selbst geschaltet kommt das volle Budget an - ab 0,38 Euro je 1.000 Besuche


Der Vergleich

Werbung schalten: Kosten im Kanalvergleich

Der Tausender-Kontakt-Preis (TKP, international CPM) ist die einzige Zahl, mit der sich Kanäle nebeneinanderlegen lassen. Er sagt, was tausend Kontakte kosten - unabhängig davon, ob du pro Klick oder pro Einblendung abgerechnet wirst. Die folgenden Werte sind keine Schätzungen, sondern veröffentlichte Angaben der jeweiligen Quelle.

Kanal Kosten je 1.000 Kontakte Quelle
eBesucher 0,38 – 0,44 € je 1.000 Besuche Preisrechner auf ebesucher.de
Facebook 4,71 € je 1.000 Einblendungen HubSpot
Instagram ab 5,00 € je 1.000 Einblendungen adconsulting.de
Google Suchanzeigen 2,32 € je Klick Löwenstark
Google Display 0,58 € je Klick Löwenstark

Werte laut HubSpot, adconsulting.de und Löwenstark, abgerufen im September 2026. Die eBesucher-Werte stammen aus der Beispielrechnung auf der Seite Preise.

Und jetzt der Teil, den seriöse Vergleiche dazusagen müssen: Eine Einblendung ist kein Besuch. Bei Facebook und Instagram zahlst du dafür, dass deine Anzeige im Feed erscheint - ob jemand sie beachtet, ist offen. Bei eBesucher zahlst du dafür, dass deine Seite im Browser eines Menschen geöffnet wird.

Der Vergleich fällt also eher noch zu vorsichtig aus. Selbst wenn man großzügig rechnet und eine Einblendung mit einem Besuch gleichsetzt, liegt der Unterschied bei dem Zehnfachen. Rechnet man ehrlich, ist er größer.

Was 110 Euro in drei Kanälen bringen

110,00 Euro ist der kleinste Betrag aus der eBesucher-Beispielrechnung. Damit lässt sich der Unterschied ohne Prozentrechnung zeigen - man muss die Zahl nur durch den jeweiligen Preis teilen:

110 Euro Budget Ergebnis
eBesucher 250.000 Besuche
Facebook, zum TKP von 4,71 € rund 23.000 Einblendungen
Facebook, zum Klickpreis von 0,35 € rund 314 Klicks
Google Suchanzeigen, zu 2,32 € je Klick rund 47 Klicks

250.000 gegen 47. Das ist kein Rechentrick, sondern der Unterschied zwischen einem Kanal, der auf Reichweite ausgelegt ist, und einem, der auf Kaufabsicht zielt. Wer bei Google auf eine Suchanzeige klickt, hat gerade nach etwas gesucht - dafür sind die 2,32 Euro oft gut angelegt.

Für alles andere - Bekanntheit, Reichweite, ein Produktstart, die Kennzahlen deiner Website - zahlst du bei Google und Meta einen Aufpreis für eine Absicht, die du gar nicht brauchst. Genau da rechnet sich der günstigere Kanal.


Die Kennzahlen

Die drei Werte, mit denen du Werbekosten vergleichst

Wer Angebote vergleichen will, braucht drei Kennzahlen. Sie stehen in jedem Werbekonto, heißen überall gleich und lassen sich mit einem Taschenrechner nachprüfen - jede davon in einem Schritt.

1

TKP oder CPM - was tausend Kontakte kosten

Gesamtkosten geteilt durch Kontakte, mal 1.000. Wer 50 Euro ausgibt und 10.000 Einblendungen bekommt, zahlt einen TKP von 5 Euro. Das ist die Zahl für den Kanalvergleich, weil sie unabhängig davon ist, wie groß dein Budget war.

2

CPC - was ein Klick kostet

Gesamtkosten geteilt durch Klicks. Der CPC sagt dir, was der Weg auf deine Seite kostet. Vorsicht beim Vergleichen: Ein niedriger TKP bei hoher Klickrate schlägt einen niedrigen CPC bei schlechter Anzeige - die beiden Werte gehören immer zusammen gelesen.

3

CPA - was ein Abschluss kostet

Gesamtkosten geteilt durch Abschlüsse, also Käufe, Anfragen oder Anmeldungen. Der CPA ist die einzige Kennzahl, die am Ende über Gewinn oder Verlust entscheidet. Alles davor ist Vorstufe.

Die Reihenfolge ist wichtig: Der TKP eignet sich zum Einkaufen, der CPC zum Optimieren, der CPA zum Entscheiden. Wer nur auf eine der drei Zahlen schaut, kauft entweder zu teuer ein oder bricht zu früh ab.


Die versteckten Posten

Wie teuer Werbung schalten wird, wenn andere es für dich tun

Der Preis je Kontakt ist nur der sichtbare Teil. Sobald eine Agentur, ein Reseller oder ein Netzwerk zwischen deinem Budget und dem Besucher steht, kommen drei Posten dazu, die in keiner Preisliste auftauchen - und die zusammen oft mehr kosten als die Mediaschaltung selbst.

1. Die Arbeitsstunden

Ein Werbetexter oder Grafiker kostet laut Commerzbank 60 bis 80 Euro pro Stunde, ein Texter für Internetinhalte 30 bis 50 Euro, ein Werbefoto-Shooting 500 bis über 1.000 Euro. Diese Posten fallen an, bevor ein einziger Besucher deine Seite gesehen hat.

Bei der Surfbar entfallen sie, denn du brauchst gar kein Werbemittel: Deine Seite selbst ist die Anzeige. Wer keinen Banner gestalten und keinen Anzeigentext texten lassen muss, spart den gesamten Produktionsblock. Bei den Klick-Anzeigen erstellen wir die Werbegrafik für dich: einen Screenshot deiner Webseite. Optional lädst du deine eigene Grafik hoch (350 x 350 Pixel).

2. Die Mindestbudgets

Viele Vermarkter nehmen Kampagnen erst ab einer bestimmten Größe an. Bei einem deutschen Mediavermarkter beginnt das YouTube-Paket bei einem Mindestbudget von 2.500 Euro, eine Klick-Kampagne mit Sitebar bei 5.000 Euro und ein Amazon-Kombipaket bei 6.000 Euro. Wer kleiner testen will, kommt nicht hinein.

Bei eBesucher gibt es diese Schwelle nicht. Du kaufst Werbeguthaben in der Höhe, die zu dir passt, und kannst mit einem zweistelligen Betrag herausfinden, ob deine Zielseite überhaupt trägt - bevor du ein Budget festlegst, das dir wehtut.

3. Die Verzögerung

Der teuerste Posten steht in keiner Rechnung. Wenn ein Gebot angepasst, eine Region ausgeschlossen oder eine Kampagne gestoppt werden soll, wird daraus eine E-Mail, ein Ticket, ein Rückruf. Aus einer Entscheidung von zwei Minuten werden zwei Tage - und bezahlt wird in der Zwischenzeit weiter.

Dazu kommt der Blick auf die Daten. Wer die Kampagne nicht selbst bedient, sieht meist einen aufbereiteten Monatsbericht statt der laufenden Zahlen. Damit lässt sich rückblickend erklären, was passiert ist, aber nicht mehr eingreifen, während es passiert.


Die Stellschrauben

Werbung selbst schalten: vier Regler in deinem Konto

Selbst schalten heißt nicht, dass du alles allein herausfinden musst. Es heißt, dass die vier Regler, die über Kosten und Ergebnis entscheiden, in deinem Konto liegen und sofort greifen.

1

Dein Gebot

Im eBesucher-Bidding legst du selbst fest, wie viel Werbeguthaben ein einzelner Besuch kosten darf. Gehst du hoch, wird deine Kampagne häufiger ausgeliefert; gehst du herunter, sinken die Kosten pro Besuch. Niemand setzt diesen Wert für dich, und niemand verdient an der Differenz.

2

Deine Zielgruppe

Die Besucherfilter kennen mehr als ein Dutzend Kriterien. Du wählst Land und Sprache, beschränkst auf den DACH-Raum oder öffnest die Kampagne weltweit. Die Reload-Cap legt zusätzlich fest, wie oft derselbe Besucher deine Seite überhaupt wiedersehen darf.

3

Dein Zeitplan

Die Auslieferung lässt sich nach Stunden, Tagen und Wochen steuern. Ein Shop legt die Besuche auf die Abendstunden, ein Produktstart zieht die ersten drei Tage vor. Anhalten und weiterlaufen lassen geht jederzeit – eine Vertragsbindung gibt es nicht.

4

Deine Zahlen

Jede Kampagne führt eine eigene Statistik mit Besuchszahlen, Kosten pro Besuch und weiteren Metriken über einen frei wählbaren Zeitraum. Mehrere Kampagnen dürfen parallel laufen, sodass du zwei Zielseiten oder zwei Gebote direkt nebeneinander vergleichen kannst.

Der Aufwand dafür ist kleiner, als er klingt. Das Gebot ist ein Feld, die Zielgruppe eine Auswahl, der Zeitplan ein Raster. Was du investierst, sind ein paar Minuten beim Einrichten und ein gelegentlicher Blick in die Statistik - dafür bekommst du eine Kampagne, die du jederzeit anhalten kannst.

Starte mit einem niedrigen Gebot und erhöhe es in kleinen Schritten, bis die Auslieferung dein Tagesziel erreicht. So findest du den Preis, ab dem deine Kampagne läuft – statt den Preis zu zahlen, den jemand anderes für dich angenommen hat.


Preise

Werbung online schalten: Preise bei eBesucher

Die Beispielrechnung auf der Seite Preise geht von den Standard-Einstellungen des Bestellformulars aus: Surfbar, ein Gebot von 2 BTP und 30 Sekunden Anzeigedauer. Sie zeigt zugleich, dass der Preis je Besuch sinkt, wenn du größer einkaufst - ein Mengenrabatt, den du ohne Verhandlung bekommst:

Besuche Preis je 1.000 Besuche
250.000 110,00 € 0,44 €
625.000 260,00 € 0,42 €
1.250.000 475,00 € 0,38 €

Wichtiger als die einzelne Zahl ist, dass du sie vorher kennst. Das Guthaben ist gekauft, das Gebot ist gesetzt, und mehr als dein Guthaben kann eine Kampagne nicht ausgeben. Eine Nachzahlung am Monatsende gibt es nicht.

Dazu kommt, dass Besuche vom unabhängigen Dienstleister AdScore geprüft werden. Günstig ist eine Kampagne nämlich erst dann, wenn am Ende auch werberelevante Besuche in deiner Statistik stehen – die Prüfung sorgt dafür, dass der niedrige Preis nicht zulasten der Qualität geht.

Werbung für die eigene Website schalten: zwei Wege

Für Reichweite zu kleinen Kosten eignet sich die Surfbar: Deine Seite wird im Browser des Besuchers für die von dir gesetzte Zeit angezeigt, ein eigenes Werbemittel brauchst du dafür nicht. Das passt zu Bekanntheit, Reichweitenaufbau und zur Arbeit an Kennzahlen wie Verweildauer und Absprungrate.

Über die Besucher-Session zeigst du demselben Besucher mehrere Unterseiten nacheinander. Für Analytics-Kennzahlen ist das der Unterschied zwischen einem Aufruf und einem Verlauf - und damit ein Hebel auf die Absprungrate.

Geht es dir um bewusste Interaktion, sind Klick-Anzeigen der zweite Weg. Der Besucher sieht deine Anzeige und klickt aktiv darauf, die Verweildauer steuerst du bis zu zehn Minuten. Dazu kommt der Jackpot: Auf der Zielseite blenden sich für Nutzer des eBesucher Addons ein paar Sekunden lang Jackpot-Grafiken ein, die zusätzliche Punkte bringen. Wer sie einsammeln will, muss deine Seite durchsehen – das bringt deinen Inhalten eine Aufmerksamkeit, die ein reiner Aufruf nicht liefert. Wie oft ein Jackpot erscheint, hängt an deinem Gebot: Liegt es einige BTP über dem Durchschnitt, wird er häufiger eingeblendet. Finanziert wird er aus dem Gebot – mehr als dein Maximalgebot zahlst du dafür nicht.


Ehrlich gesagt

Wann du Werbung besser schalten lässt

Eine Kampagne ist am Starttag nie fertig. Das erste Gebot ist geschätzt, die erste Zielgruppe eine Annahme, die erste Zielseite eine Vermutung. Was daraus eine gute Kampagne macht, sind die Änderungen in den Wochen danach – und die macht nur, wer die Regler selbst in der Hand hat.

Selbst steuern heißt dann ganz praktisch: Du siehst, dass die Abendstunden besser laufen, und verschiebst noch am selben Tag den Zeitplan. Du merkst, dass deine Startseite länger als eine halbe Minute braucht, und erhöhst die Anzeigedauer. Du drehst das Gebot in kleinen Schritten hoch, bis die Auslieferung dein Tagesziel trifft – und wieder herunter, sobald sie darüber liegt. Jede dieser Änderungen ist ein Feld im Formular und greift sofort. Zusammen sind sie der Unterschied zwischen einer Kampagne, die läuft, und einer, die besser wird.

Gibst du die Kampagne aus der Hand, fällt oft genau dieser Teil weg. Nicht aus bösem Willen: Das Budget ist bezahlt, die Kampagne läuft, die Zahlen sehen im Monatsbericht ordentlich aus – und die Einstellungen vom ersten Tag stehen im dritten Monat noch genauso da. Für dich ist diese Kampagne das Projekt, für den Vermittler ist sie eine von vielen. Wer nachjustiert, tut es aus Sorgfalt; wer es lässt, merkt es an seinem Honorar nicht.

Damit ist eine Agentur trotzdem nicht grundsätzlich der teurere Weg. Wer zehn Kampagnen über mehrere Kanäle fährt, Kreation einkauft und wöchentlich berichten muss, ist dort gut aufgehoben – bezahlt wird dann genau diese Arbeit, nicht die Weitergabe eines Budgets. Und wer Anfragen zu einem erklärungsbedürftigen Produkt braucht, kommt an Suchanzeigen schwer vorbei, weil dort die Kaufabsicht sitzt. Ein Kanal, der auf Reichweite ausgelegt ist, ersetzt das nicht – er ergänzt es, zu einem Bruchteil der Kosten.

Die Frage ist also weniger, wer die Kampagne einrichtet, sondern wer sie in der dritten Woche noch anfasst. Wenn du selbst steuern, aber nicht bei null anfangen möchtest: Das Support-Team von eBesucher berät dauerhaft kostenlos per E-Mail und Telefon. Die Kampagne bleibt dabei in deinem Konto und unter deiner Kontrolle.


Häufige Fragen

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet Werbung schalten bei eBesucher?

250.000 Besuche kosten 110,00 Euro, das sind 0,44 Euro je 1.000 Besuche. Bei 1.250.000 Besuchen für 475,00 Euro sinkt der Wert auf 0,38 Euro. Den Preis je Besuch bestimmst du über dein Gebot selbst.

Wie viel Budget brauche ich am Anfang?

Es gibt kein Mindestbudget. Sinnvoll ist, mit einem Betrag zu starten, mit dem du deine Kampagne erfolgreich antesten kannst, und das Gebot so lange zu erhöhen, bis die Kampagne ausgeliefert wird. Danach weißt du, was dein Preisniveau ist.

Werbung selbst schalten oder schalten lassen?

Selbst schalten lohnt sich, sobald der Kanal einfach genug ist, dass die Einrichtung Minuten statt Tage dauert. Sobald Kreation, mehrere Kanäle und Berichte dazukommen, ist eine Agentur ihr Geld wert. Die Frage ist nicht Stolz, sondern Aufwand gegen Nutzen.

Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?

Eine Kampagne, die du heute einrichtest, liefert noch am selben Tag Besuche und damit die ersten Zahlen. Das ist der Unterschied zu organischer Sichtbarkeit, die Monate braucht.

Kann ich die Kampagne jederzeit stoppen?

Ja. Anhalten, ändern und weiterlaufen lassen geht jederzeit im Konto, es gibt keine Vertragsbindung und keine Kündigungsfrist. Ausgegeben wird höchstens das Guthaben, das du vorher gekauft hast.

Viel Erfolg mit deiner nächsten Kampagne!

Euer eBesucher-Team

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