Conversion-Rate
Conversion Rate
Die Conversion Rate (CR) gibt an, welcher Anteil der Besucher eine gewünschte Handlung ausführt — einen Kauf, eine Anmeldung, einen Download. Berechnet wird sie als Anzahl der Conversions geteilt durch die Anzahl der Interaktionen, multipliziert mit 100. Was als Conversion zählt, legt jeder Seitenbetreiber für sein Projekt selbst fest.
| Abkürzung | CR oder CVR, deutsch Konversionsrate |
|---|---|
| Formel | Conversions ÷ Interaktionen × 100 |
| Einheit | Prozent |
| Was als Conversion zählt | individuell festgelegt: Kauf, Anmeldung, Download, ausgefülltes Formular |
| Guter Wert | kein allgemeingültiger — aussagekräftig nur im Zeitverlauf desselben Projekts |
Definition Conversion Rate
Die Conversion Rate (Konversionsrate) ist ein wichtiger Key Performance Indicator (KPI) aus dem Marketing Bereich. Die Conversion Rate steht für die Anzahl an Besuchern pro Conversions. Sie wird in Prozent angegeben. Die Konversionsrate gibt wieder, wie hoch der Umsatz pro Besucher ist. Conversions sind also Umwandlungen von interessierten Besuchern in Kunden und Käufer. Je höher die Kennzahl, desto effektiver ist die Webseite. Ein alternativer Begriff ist Umwandlungsrate oder Konvertierungsrate, vereinzelt findet sich auch die Bezeichnung Konversionrate. Die Abkürzung für Conversion Rate ist CR oder CVR.
Conversion Rate berechnen
Die Berechnung der Conversion Rate erfolgt über eine einfache Formel. Die Formel gibt das Verhältnis zwischen einer erfolgreichen Konversion und der Anzahl der hierfür benötigten Interaktionen wieder. Wenn also bei 6 Webseitenbesuchen 2 Conversions umgesetzt wurden, liegt die Conversion Rate bei ca. 33 %. Die einzige Konstante ist also, dass die Anzahl an Conversions logischerweise nie größer ist als die Anzahl an Interaktionen.
Anzahl Conversions / Anzahl Interaktionen * 100 = Conversion Rate in %.
Nicht zu verwechseln ist die Conversion Rate mit der Click Through Rate: Die CTR misst, ob ein Werbemittel überhaupt geklickt wurde, die Conversion Rate misst, was nach dem Klick passiert. Beide Kennzahlen zusammen mit der Bounce Rate ergeben erst ein vollständiges Bild einer Kampagne.
Definition Konversion
Wie bereits erläutert bedeutet Konversion die Umwandlung eines Interessenten in einen Käufer. Man spricht in diesem Fall auch von einem Lead. Der Begriff Konversion ist jedoch mittlerweile weit verbreitet und kann auch abweichende Bedeutungen haben. Eine Konversion kann erfüllt sein, wenn der Besucher erfolgreich an einer Abstimmung teilgenommen hat oder eine Petition unterschreibt. Eine Konversion kann z.B. auch einen Download oder einen Kauf in einem Online-Shop bedeuten. Daher gilt: Die Bedeutung einer Konversion wird immer individuell bestimmt. Eine Konversion kann sowohl auf Grundlage von Unique Interessenten als auch von bloßen Impressionen bzw. Einblendungen berechnet werden. Dies beantwortet im Prinzip auch schon die Frage nach einer "guten" Conversion Rate.

Was ist eine gute Conversion Rate?
Viele Webseitenbetreiber versuchen, den Erfolg ihrer Webseite an anderen zu messen. Auch unserem Support wird oft die Frage gestellt, was denn eine gute Conversion Rate sei. Diese Frage ist grundsätzlich falsch gestellt und es kann hierauf nur eine Antwort geben: Eine gute Conversion Rate gibt es nicht! Hierfür gibt es viele Gründe. Der Umsatz einer Seite ist in erster Linie abhängig von ihrem Geschäftsfeld und der Branche. Einer Webseite, die Kostenloses bewirbt, wird es schwerfallen, kostenpflichtige Dinge zu verkaufen. Wohingegen das einzige Ziel eines Online-Shops die Umwandlung von Interessenten in Käufer ist.
- Die Konversionsrate ist hoch, wenn die Konversion durch eine kostenlose Interaktion, etwa einen kostenlosen Newslettereintrag, definiert wird. Wenn eine Konversion jedoch einen Kauf inkl. Angabe von Zahlungs- und Adressdaten bedingt, wird es schwieriger, eine hohe Prozentzahl zu erreichen.
- Bei Werbemitteln kann die Konversionsrate abweichend durch Views oder Klicks definiert werden. Sofern Views, also die Zahl der Einblendungen, als Grundlage dienen, wird die Anzahl der Conversions selbstverständlich niedriger sein als bei Klicks.
Fazit: Es gibt keine einheitliche Definition einer CR. Eine CR ist immer seitenabhängig und gibt dem Webmaster eine Kennzahl, mit der er historische Vergleiche innerhalb eines Projekts durchführen kann. Ist die Umwandlungsrate von Interessenten zu Konversionen mit der Zeit gesunken, ohne dass sich an der Berechnung oder dem Angebot der Seite etwas geändert hat, kann er die Zahlen ins Verhältnis setzen und hieraus Schlüsse ziehen. Ziel muss es dann sein, die Conversion Rate zu optimieren.
Conversion Rate Optimierung mit eBesucher
Die Conversion Rate wird optimiert, indem selektiver und hochwertiger Traffic auf die Zielseite geleitet wird. eBesucher bietet viele Möglichkeiten, um die Conversion Rate einer Marketing Kampagne zu steigern. Einige wichtige Faktoren:
- Webmaster können über mehrere Marketingkanäle werben und somit den individuell richtigen Marketing Mix erhalten. Um eine hohe Conversion Rate zu erzielen (viele Leads pro Besuch), empfehlen sich in erster Linie die Klick-Anzeigen und die Tasks — ein Modell, das der Abrechnung im Pay per Click Marketing entspricht. In der Surfbar hingegen ist es oft schwieriger, Klicks oder Conversions zu erzielen. Dies spiegelt sich auch in den Kosten für eine Werbekampagne wider. Dennoch gilt auch hier: die richtige Werbemaßnahme ist abhängig von dem Ziel, das eine Seite verfolgt. Sie sind nicht sicher, ob Sie über die Surfbar, Klicks oder Tasks werben sollten? Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose und unverbindliche Beratung.
- Mit der IP-Sperre kann der Webmaster bestimmen, dass er nur Unique Besucher erhält. Setzt der Webmaster das Zeitintervall auf 1440 Minuten, wird dieselbe IP (derselbe Besucher) die Seite nur maximal ein Mal pro Tag besuchen können.
- Webmaster können einzelne Interessen wählen, die zu der beworbenen Zielseite passen. Somit kann sichergestellt werden, dass Besucher mit genau diesen Interessen auf die Zielseite gelangen — die praktische Umsetzung dessen, was die Zielgruppendefinition vorher festlegt.
- Mit Werkzeugen wie dem Snippet Generator kann der Webmaster den Meta Titel und die Meta Description optimieren. Beides sind sehr wichtige Kriterien bei der Suchmaschinenoptimierung und der Kundenakquise über Google.