Click Through Rate
Click Through Rate
Die Click-Through-Rate (CTR) ist das Verhältnis von Klicks zu Einblendungen eines Werbemittels oder Suchergebnisses, angegeben in Prozent. Sie beantwortet eine einzige Frage: Wie viele der Menschen, die eine Anzeige gesehen haben, haben sie auch angeklickt? Berechnet wird sie als Klicks geteilt durch Impressionen, multipliziert mit 100.
| Abkürzung | CTR, deutsch Klickrate |
|---|---|
| Formel | Klicks ÷ Impressionen × 100 |
| Einheit | Prozent |
| Größenordnung | Bannerwerbung meist unter 1 %, Suchergebnisse je nach Position deutlich darüber |
| Sagt nichts aus über | den Umsatz — dafür ist die Conversion Rate zuständig |
Was ist eine Click Through Rate (CTR)?
Die Click-Through-Rate (Abkürzung: CTR) ist eine wichtige Kennzahl im Online-Marketing. Sie setzt die Anzahl der Impressionen ins Verhältnis zu der Anzahl an erfolgten Klicks auf ein Element (Banner, Keyword o.ä.). Die CTR ist insbesondere bei der Bannerwerbung wichtig. Denn: eine niedrige durchschnittliche Klickrate bedeutet oft auch eine niedrige Conversion Rate. Je weniger Besucher auf ein Werbemittel klicken, desto kleiner ist meist auch der Umsatz.
Click Through Rate berechnen
Die Click Through Rate lässt sich einfach berechnen. Folgende Formel gilt:
(Anzahl der Klicks / Anzahl der Impressionen) x 100 = Click-Through-Rate.
Beispiel: Wird ein Keyword bei 10.000 Impressionen 48 Mal geklickt, entspricht dies einer CTR von 0,48 Prozent. Das heißt auch: Auf einen Klick kommen im Schnitt rund 208 Einblendungen.
Was ist eine gute Click Through Rate?
In den Neunziger Jahren war eine hohe einstellige Klickrate im Online-Marketing keine Seltenheit. Damals war das Internet langsam, die Besucher waren fokussierter und die Absprungrate war geringer. Ein Besucher hat mehr Zeit auf einer Webseite verbracht. Banner und Werbemittel haben mehr Beachtung erhalten. Partnerprogramme haben Geld für reine Impressionen gezahlt. Das alles ist Vergangenheit. Die Gründe hierfür sind vielfältig:
- Es wird viel mehr Werbung angezeigt.
- Ein Besucher verbringt durchschnittlich viel weniger Zeit auf einer Seite.
- Neben Werbemitteln gibt es viele andere Medien auf einer Webseite.
- Bannerwerbung wird oft als störend empfunden.
Dies alles führt dazu, dass eine CTR in den Nachkommastellen heute die Norm ist. Es wird grundsätzlich nicht mehr nach Impressionen abgerechnet. Werbenetzwerke zahlen nur noch für Klicks oder gar Conversions. Letzteres ist auch dadurch bedingt, dass viele Webmaster in der Vergangenheit Impressionen gefälscht haben.
Dennoch muss der Wert einer Klickrate immer einzeln bewertet werden. Anzeigen auf Facebook haben oft eine bessere Click Through Rate als Banner oder Textlinks. Letztendlich muss ein Webmaster die Definition einer guten Click-Through-Rate selbst bestimmen. Misst er ein schlechtes Verhältnis von Klicks zu Impressionen, muss die Webseite optimiert werden.
Wie kann ich meine Click Through Rate optimieren?
Tipps, um eine gute Klickrate oder Conversion zu erzielen:
- Keywords gut sichtbar platzieren.
- Auf klaren Content achten.
- Werbemittel muss zu dem Content der Seite passen.
- Absprungrate optimieren.
Im Vergleich zur Konversionsrate verweist die CTR per Definition nicht auf den erzielten Umsatz. Der Webmaster erkennt nur, dass ein Element geklickt wurde. Die CTR ist dennoch eine wichtige Kennzahl zur Optimierung einer Seite. Sie ist umso genauer, je mehr Impressionen erfasst werden. Wer Webseiten Traffic aus mehreren Quellen bezieht, sollte die Klickrate zudem je Quelle getrennt auswerten — ein Durchschnitt über alle Kanäle hinweg verdeckt genau die Unterschiede, auf die es ankommt.
Relevanz der Click Through Rate für SEO
Keywords, die in Google gut ranken, sollten auch Klicks erhalten. Ist dies nicht der Fall, oder hat die CTR über die letzten Monate abgenommen, sollten die Metadaten optimiert werden. Der META Title muss das Keyword der URL enthalten. Die Description muss aussagekräftig sein. Ganz wichtig außerdem: Sowohl der Title als auch die Beschreibung müssen die Google Standards erfüllen. Die Texte dürfen auf keinen Fall zu lang sein. Mit dem SERP Snippet Generator können Webseiten auf diese Standards geprüft werden.
Da Google für die meisten Webmaster die wichtigste Ressource für organischen Traffic ist, kann deren Relevanz für SEO nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im Rahmen der OnPage Optimierung muss dafür gesorgt werden, dass eine hohe CTR über Google möglich ist.