Webseiten Traffic
Webseiten Traffic
Webseiten Traffic ist die Summe der Besucher, die eine Webseite in einem bestimmten Zeitraum aufrufen. Unterschieden wird zwischen organischem Traffic aus Suchmaschinen und Verweisen sowie bezahltem Traffic aus Werbekampagnen. Für den Erfolg einer Seite ist in aller Regel eine Mischung aus beiden Quellen entscheidend.
| Zwei Hauptquellen | organischer Traffic (Suchmaschinen, Backlinks) und Paid Traffic (Werbung) |
|---|---|
| Gemessen mit | Google Analytics, Matomo; für fremde Seiten Similarweb, Ahrefs, Semrush |
| Unique Visit | ein Besucher je IP im gewählten Zeitraum — mehrfache Aufrufe zählen einmal |
| Impression | jeder einzelne Seitenaufruf, auch mehrfach von derselben IP |
| Beim Kauf beachten | Herkunft der Besuche, Bot-Anteil, iFrame-Auslieferung, Unique statt Impressionen |
Unter Webseiten Traffic versteht man die Summe der Besucher auf einer Webseite, innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Der Webseiten Traffic ist die wichtigste Kennzahl für einen Webmaster. Um die Besucherzahlen einer Webseite zu erhöhen, stehen dem Webmaster eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung.
Traffic Quellen
In erster Linie wird zwischen organischem Traffic und Paid Traffic unterschieden. Organischer Traffic sind Seitenaufrufe die über Suchmaschinen oder Backlinks auf die Seite gelangen. Paid Traffic hingegen sind Webseitenbesucher die über Werbekampagnen generiert wird. Paid Traffic ist allgegenwärtig. Egal ob Werbung per Facebook Ad, Google Adwords oder Youtube Pre-Roll.
Praktisch jedes halbwegs erfolgreiche Internet-Projekt würde ohne Online Werbung gegen seine Konkurrenz nicht bestehen. Lediglich Nischenseiten können heute noch ohne viel Werbung bekannt werden. Wer kein Budget einsetzen will, kann bei eBesucher kostenlos Werbung schalten und das Werbeguthaben in der Surfbar selbst erarbeiten.
Für den Erfolg einer Webseite ist ein ausgewogenes Mittelmaß beider Quellen ausschlaggebend. Warum? Sich alleine auf Google zu verlassen ist fatal, denn eine Seite kann ohne eigenes Zutun von heute auf morgen einbrechen. Etwa, wenn der eigene Content von einem anderen Webmaster entwendet wird. Google wertet das als Duplicate Content und straft Deine Seite im Ranking ab.
Gleichzeitig ist bezahlte Werbung nur halb so erfolgreich, wenn eine Webseite nicht für SEO optimiert ist. Eine Domain die sich im Nirvana des Google Rankings wiederfindet und über keinen interessanten Content verfügt, kann auch mit Paid Traffic keine Bäume ausreißen. Damit ein Projekt viral gehen kann und die Besucherzahlen exponentiell steigen, benötigt es in aller Regel Synergien aus beiden Bereichen.
Organischer Traffic: Webseiten Traffic über SEO generieren
Sowohl OnPage Optimierung als auch OffPage Optimierung zählen zu den wichtigsten Methoden die ein Webmaster für den Erfolg seiner Webseite nutzen sollte. Er verfolgt damit das Ziel, seine Webseite in Suchmaschinen erfolgreich gegenüber der Konkurrenz zu platzieren. Er orientiert sich an den Vorgaben von Google und betreibt SEO.
Ein besseres Ranking bringt ihm mehr organischen Traffic. Interessanter Content, passende Keywords, hochwertige Backlinks und Social Media Präsenzen zählen zu den wichtigsten Methoden um organischen Traffic zu generieren. Google belohnt dies mit einem vorteilhaften Ranking für die Domain.
Organischer Traffic ist sehr hochwertiger Traffic. Jeder Webmaster wünscht sich möglichst viel rein organischen Traffic. Es impliziert, dass ein Besucher die Webseite freiwillig besucht. Der Besucher hat somit ein vermeintlich großes Interesse und ist relativ einfach als wiederkehrender Besucher oder Kunde zu gewinnen.
Die Vorteile von Paid Traffic
Traffickauf hat einen schlechten Ruf, doch das ist weitestgehend unbegründet. Schätzungen von Ahrefs.com haben ergeben, dass über 90% der Webseiten im Internet überhaupt keinen Traffic über Google beziehen. Lediglich 0,3% der Webseiten beziehen 1000 Besuche oder mehr im Monat. Wie also kommt man an Besuche, wenn nicht über optimierte Keywords und Backlinks? Richtig, durch Werbung!
Paid Traffic gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer. Von tendentiell teuren Anbietern wie Google Ads oder günstigen, selbstverwaltenden Werbenetzwerken wie eBesucher gibt es eine Fülle unterschiedlicher Maßnahmen um Besucher zu kaufen. Im folgenden werden die zahlreichen Vorteile von bezahlter Traffic Werbung beleuchtet.
Mit Paid Traffic die Sichtbarkeit steigern
Einer der wesentlichen Vorteile von Paid Traffic ist sein Einfluss auf die Sichtbarkeit einer Webseite. Je mehr Besucher eine Seite aufrufen, desto stärker sind die Nutzersignale, die Suchmaschinen auswerten.
Paid Traffic macht eine Webseite bekannt
Die Umsätze für Online Werbung steigen jährlich, Schätzungen zufolge befinden sich die Wachstumsraten in einem zweistelligen Prozentbereich. Jeder von uns besucht bewusst oder unbewusst Webseiten die über eine Marketing Kampagne beworben werden. Egal ob die Werbung positiv ist oder einen negativen Eindruck beim Besucher hinterlässt: Werbung buchen schafft Awareness.
Es gibt keine schlechte Werbung, nur Werbemaßnahmen die schlecht umgesetzt werden. Wer also bei Google Ads mehrere Euro für einen Klick auf seine Webseite ausgibt, wird seine Werbung in der Regel nicht amortisieren können. In diesem Fall gilt es, gekaufte Seitenaufrufe woanders zu beziehen.
Kinderleicht die richtige Zielgruppe erreichen
Wer über ein Werbenetzwerk wirbt, kann die geeignete Zielgruppe meist sehr genau bestimmen. Das ist folgerichtig, denn schließlich sollte der Kunde stets König sein. Das sogenannte Targeting gelingt hier wesentlich besser als bei organischem Traffic, denn bei Letzterem hat der Webmaster nur indirekt Einfluss auf die Herkunft der Besucher. Darüber hinaus lässt sich gekaufter Webseiten Traffic perfekt skalieren.
Auf eBesucher lässt sich die Zielgruppe durch eine Reihe an Besucherfiltern eingrenzen. Darüber hinaus kann für ausgewählte Interessen geworben werden. Hinsichtlich der Skalierbarkeit kann die gewünscht Anzahl an Besucher individuell pro Stunde, Tag und Woche bestimmt werden.
Paid Website Traffic kaufen: das gilt es zu beachten
Traffic Analyse - woher bekomme ich meine Besuche?
Einige Werbetreibende sind mit Paid Traffic böse auf die Nase gefallen. Schnell nach "günstiger Traffic" googeln, den ersten Treffer anklicken und innerhalb weniger Minuten Werbung buchen. Hiervor kann nur gewarnt werden! Leider gibt es einige unbekannte Schafe und gewiefte Reseller die sich durch den Google Algorithmus kämpfen und mit einer Top Platzierung Aufträge für Werbung entgegennehmen.
Das Resultat ist für den Werbenden hier - oder auf Platformen wie eBay oder Fiver - meist ernüchternd. Unser Tipp: informiere Dich, wo der Webseiten Traffic generiert wird. Reseller vermarkten kein eigenes Produkt. Sie nutzen Ihre Kenntnis um auf fremden Portalen für einen Bruchteil der Kosten günstig Werbung zu buchen.
In solchen Fällen zahlt der Kunde also in erster Linie für die Verwaltung einer Werbekampagne. Die Werbung hätte er jedoch auch weitaus günstiger selber buchen können. In den Statistiken macht sich der Traffic dann meist gar nicht so schlecht, aber Conversions sind nach unserer Erfahrung eher die Seltenheit.
Informiere Dich gut und gehe nicht auf den ersten Google Vorschlag ein. Die Konkurrenz ist groß, und bevor Du ein Werbenetzwerk für Paid Traffic in Erwägung ziehst, informiere Dich im Netz. Über erfolgreiche Anbieter werden sich Reviews und Feedback finden.
Den Kosten-Nutzen-Faktor im Auge behalten
Behalte einen Überblick über die Kosten. Auf großen Werbenetzwerken lässt sich ganz schnell viel Geld verbraten. Neue Kampagnen sollten jedoch behutsam aufgebaut werden. Es gilt, den Nutzen in Relation zu den Kosten nie aus den Augen zu verlieren. Grundsätzlich ist es immer besser, eine Kampagne zu strecken.
Konkret heißt das, ein niedriges Besuchervolumen pro Tag zu generieren und die Kampagne stattdessen länger laufen zu lassen. Gleichzeitig steigt die Aussagekraft der Analyse mit der Anzahl der gekauften Besucher, auch das sollte berücksichtigt werden. Gekaufter Traffic liefert oft weniger Conversions.
Vorsicht vor Traffic-Werbung in iFrames
Insbesondere bei günstigen und weniger bekannten Traffic Webseiten ist Vorsicht geboten. Nicht selten wird statt Deiner Seite eine Seite mit mehreren iFrames beworben. Jedes dieser iFrames lädt eine Werbekampagne. Für den Publisher entsteht somit der Vorteil, dass er einem Besucher mehrere Werbekampagnen gleichzeitig zeigen kann, er spart somit Kosten.
Unter diesen iFrames könnte auch Deine Seite sein. Die Sichtbarkeit dieser iFrames und damit der Werbeeffekt tendieren selbstredend gegen null. In Webanalyse Tools werden die Zugriffe des Traffics jedoch normal gemessen.
Um Dich vor solchen dubiosen Machenschaften zu schützen, kannst Du einen Framebrecher in Deine Webseite einbauen. Ein Framebrecher ist ein kleiner JavaScript-Code, der verhindert, dass Deine Seite in einem Frame dargestellt werden kann. Ein Framebrecher zerstört das Frameset und stellt sicher, dass nur die eigene Seite eingeblendet wird.
Auf eBesucher können Seiten mit einem Framebrecher in der Surfbar und den Klicks problemlos beworben werden, sofern hierfür die Framebrecher-Option beim Erstellen der Werbekampagne aktiviert wird. Über den Framebrecher-Test kann festgestellt werden, wie sich eine Seite in einem Frameset verhält.
Unique Visitors vs. Impressions
Angebote wie "100.000 Besuche für nur 1 Euro" oder "1.000 Besuche gratis" sind problematisch. Ehrlich gesagt klingen solche Angebote natürlich verlockend. Der Kunde denkt: "Selbst wenn ich nur 50.000 Besucher erhalte, ist das immer noch ein super Angebot" - und schon sitzt er in der Falle. Weshalb? Bei solchen Angeboten fehlt u.a. die Unterscheidung zwischen Unique Visitors und Impressionen.
Ein Unique Visit bezeichnet einen Besucher der sich durch eine eigene IP-Adresse auszeichnet und innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Webseite ggf. auch mehrmals besucht. Der mehrmalige Zugriff von diesem Besucher wird innerhalb dieses Zeitraums immer als ein einziger Besuch gewertet.
Bei einer Impression oder Page Impression hingegen können von einer IP-Adresse beliebig viele Besuche generiert werden. Somit könnte ein Besucher eine Webseite einfach aktualisieren um mehrere Besuche zu generieren. Eine etwaige Unterscheidung lässt sich mit Online Tools wie Google Analytics oder Piwik vornehmen.
Wer Impressionen bezieht hat somit eine erheblich geringere Reichweite und damit eine deutlich geringe Chance auf eine Conversion. Impressionen werden nicht selten auch als Adviews, Pageviews, Views oder Hits verkauft. Bei solchen Angeboten muss das Gesamtpaket der Dienstleistung kritisch hinterfragt werden.
Paid Traffic Angebote sollten transparent sein oder am besten nur in Unique Visitors abgerechnet werden. Wer auf eBesucher wirbt, kann mit der IP-Sperre ein individuelles Zeitintervall für Unique Besucher festlegen. So lässt sich bestimmen, dass ein Besucher nur alle 60, 360 oder 1440 Minuten eine Seite besucht.
Bot Traffic vermeiden
Wusstest Du, dass nach verschiedenen Branchenschätzungen mehr als die Hälfte des globalen Internet-Traffics von Bots erzeugt wird? Weniger als die Hälfte geht also auf Menschen zurück. Wer Traffic aus unbekannten Quellen kauft, riskiert, dass sich hinter dem Seitenaufruf und der IP ein Bot versteckt. Bots sind nicht immer leicht zu identifizieren.
In jedem Fall sollte die IP-Adresse der Besucher geprüft werden. Handelt es sich bei den gelieferten Besuchen vorwiegend um Nutzer eines Hosting-, Cloud- oder Server-Anbieters, ist die Trafficquelle kritisch zu betrachten. Bot-Traffic ist ebenso wie eine hohe Absprungrate als unerwünschter Traffic einzustufen. Im Sinne von SEO sollte er vermieden werden.
Absprungrate und wiederkehrende Besuche
Bezahlter Traffic ist wertvoll, wenn die Besucher wiederkehren. Tun sie dies nicht, gelten sie nach Google als abgesprungen. Eine hohe Absprungrate ist generell Gift und sollte um jeden Preis vermieden werden. Für Google bedeutet ein abgesprungener Besucher, dass dieser sich nicht für die Webseite interessiert. Diese Info verwendet Google für die Wertigkeit der Seite. Sie kann eine negative Platzierung in der Suchmaschine mitverantworten.
Tipp: Wer Traffic über die eBesucher Surfbar bezieht, kann sicherstellen, dass die Besucher wiederkehren. Mit Hilfe der Besucher-Session lässt sich somit eine extrem niedrige Absprungrate erzielen.
Webseiten Referrer anonymisieren
Google sieht es nicht unbedingt gerne, wenn eine Webseite zu viel bezahlten Traffic bezieht. Bei Werbung über Google Ads oder Google Display Netzwerke ist dies selbstverständlich eine andere Sache. Nicht zuletzt aus Datenschutzgründen ist es jedoch von Vorteil, die Herkunft der Besucher nicht preiszugeben.
Wenn ein Besucher über ein Werbenetzwerk auf die Zielseite gelangt, wird dies über den HTTPs Referrer übermittelt. Auf eBesucher wird der Referrer der Webseitenbesucher grundsätzlich anonymisiert – für alle Werbetreibenden, ohne Zusatzkosten und ohne dass Du etwas einstellen musst.
Paid Traffic amortisieren
Die große Kunst der Online Werbung besteht darin, Paid Traffic zu amortisieren. Wer es schafft, mit bezahlten Besuchern mehr Geld zu verdienen, als ihn seine Werbekampagne kosten, kann seine Werbung beliebig nach oben skalieren. Die Gewinne werden parallel zu den Umsätzen steigen, der Traum eines jeden Webmasters.
Wer jetzt hofft, dass es hierfür eine allgemeine Lösung gibt, wird leider enttäuscht. Die Antwort auf diese Frage lautet: Jede Webseite und jedes Produkt ist individuell und muss durch einen individuellen Marketing Mix beworben werden.
Unser Tipp: beziehe den Webseiten Traffic aus unterschiedlichen Quellen und analysiere die Statistiken zu den Besuchern fortwährend! Meist lässt sich sehr schnell erkennen, welche Maßnahmen erfolgversprechend sind. Voraussetzung dafür ist eine saubere Trennung der Quellen über UTM-Parameter. Die Anzahl an Conversions sollte frühzeitig in Relation zu den Investitionen stehen.
Den Erfolg des Webseiten Traffic mit einer Landingpage analysieren
Webmaster die neue Trafficquellen ermitteln und beziehen, sollten die Statistiken hierzu immer im Auge behalten. Um den Erfolg einer neuen Trafficquelle einschätzen zu können, bieten sich neben UTM-Parametern ganz einfache Landingpages an. Eine Landingpage ist eine einfache HTML-Seite, welche die eigentliche Zielseite verlinkt und damit bewirbt. Der Webmaster muss nun einfach die Anzahl an Besuche auf der Landingpage in Relation zu den Klicks die über diese Page erfolgt sind setzen. Eine hohe Klickrate impliziert, dass die Trafficquelle positiv zu bewerten ist.
Webseiten Traffic messen
Um den Website Traffic seiner eigenen Seite zu ermitteln werden Webanalyse Tools genutzt. Das bekannteste kostenlose Tool ist Google Analytics. Darüber hinaus bietet sich Matomo (ehemals Piwik) als weitere kostenlose Option an. Beide Tools bieten viele Metriken und Features für eine detaillierte Webseitenanalyse.
In vielen Fällen möchte ein Webmaster jedoch die Metriken einer fremden Seite in Erfahrung bringen. Zum Beispiel, wenn er die Relevanz eines Backlinks einschätzen möchte. Um die Wertigkeit von Backlinks fremder Webseiten einschätzen zu können, benötigen Webmaster konkrete Aussagen über das Trafficaufkommen dieser Seiten, da Webseiten mit schlechten Metriken vermeintlich schlechte oder weniger relevante Backlinks bereitstellen. Als Anhaltspunkt dient hier zusätzlich die Domain Authority der fremden Domain.
Für die Messung bieten Anbieter wie Similarweb, Ahrefs oder SEMrush geeignete Metriken. Hierbei handelt es sich jedoch um kostenpflichtige Dienste, deren Daten auf mehr oder weniger akkuraten Schätzungen beruhen. Oft bieten größere Webseiten eigene Mediadaten an. In jedem Fall ist es hilfreich, die Daten durch unterschiedliche Quellen gegenzuprüfen. Man erhält dann einen sehr guten Einblick in die Performance der Webseite.