Backlinks

Backlinks

Ein Backlink ist ein Hyperlink, der von einer fremden Webseite auf die eigene verweist. Suchmaschinen werten solche Verweise als Empfehlung: Wer oft und von starken, thematisch passenden Seiten verlinkt wird, gilt als relevanter. Entscheidend ist dabei nicht die Zahl der Links, sondern die Qualität der verweisenden Domains.

Auch genannt Rückverweis, Inbound Link, eingehender Link
Wichtigstes Kriterium Qualität und thematische Nähe der verlinkenden Domain, nicht die Linkanzahl
Zwei Arten Dofollow (vererbt Linkkraft) und Nofollow (rel="nofollow", vererbt keine)
Messbar über Domain Authority, Domain Rating und andere Autoritätswerte von Drittanbietern
Gekaufte Links Verstoß gegen die Google-Richtlinien, wird abgestraft

Was sind Backlinks?

Ein Backlink - auch Rückverweis oder Inbound Link genannt - ist ein Hyperlink von einer Webseite zu einer anderen. Die Anzahl der Backlinks einer Webseite gibt Rückschlüsse auf ihre Popularität und Relevanz. Für Dienstleister wie Google sind Backlinks ein sehr wichtiges Kriterium. Backlinks mit einer großen Linkpopularität haben grundsätzlich einen positiven Einfluss auf das Ranking einer Webseite in der Suchmaschine.

Suchmaschinen wie Google bewerten Backlinks grundsätzlich positiv, da Inhalte, die eine Verlinkung durch einen Backlink verzeichnen, als wertvoll angesehen werden. Hierbei ist weniger die Anzahl als vielmehr die Qualität der Backlinks relevant. 10 unterschiedliche Backlinks von unbekannteren Domains können wesentlich weniger Linkkraft liefern als ein Backlink einer bekannten und themenrelevanten Domain. Insbesondere neuere Webseiten profitieren von Backlinks, da sie die Erkennung und Indexierung in den Suchmaschinen beschleunigen. Backlinks erzeugen außerdem auch Traffic für eine Webseite. Sie zählen aus diesen Gründen zu einem der wichtigsten Bausteine der SEO Optimierung.

Linkaufbau durch interne und externe Verlinkungen

Externe Links verweisen von einer Domain auf eine andere. Interne Links sind Verweise die nur innerhalb der eigenen Webseite oder Domain zum Tragen kommen. Bei der Verlinkung können Anchor-Links von der eigenen Webseite zu einer anderen verwendet werden, um zusätzliche Informationen für die Besucher bereitzustellen.

Sowohl externe als auch interne Verlinkungen sind wichtig für die SEO-Optimierung. Eigene Links die auf externe Seiten verlinken können eine große Hilfe für den Besucher sein, bringen der eigenen SEO Optimierung aber relativ wenig. Die SEO-Vorteile entstehen dabei zunächst nur für die Webseite, auf die verwiesen wird. Bei internen Verlinkungen wird der Linkaufbau passiv unterstützt. Dies geschieht etwa, wenn die verlinkende Webseite einen externen Backlink bezieht und somit einen hohen Wert hat. Dieser Wert wird vererbt, wenn auf eine andere Seite verlinkt wird.

Auch interne Links haben mehrere Vorteile bei der SEO Optimierung. Wenn Suchmaschinen eine Webseite finden, folgen sie den Links, um weitere Seiten auf der Webseite zu entdecken. Dabei archivieren sie bei einem Besuch so viele relevante Seiten wie möglich. Interne Links bilden auch die Struktur der Webseite. Eine logische Verknüpfungsstruktur ist optisch ansprechend und effektiv. Sie hilft bei der Organisation der Inhalte und hilft Besuchern Informationen besser zu finden.

SEO Linkbuilding mit Backlinks

Gibt es auch schlechte Backlinks?

Ja die gibt es! Eingehende Links von Webseiten mit nicht verwandten Inhalten gelten als weniger relevant. Wenn zum Beispiel eine Webseite zum Thema Fußball einen Link von der Seite eines Fußballvereins erhält, wäre eine hohe Relevanz gewährleistet. Ein Backlink von einer Seite über die Aufzucht von Fischen hätte hingegen eine geringe Relevanz. Wenn der Backlink zudem noch einen geringen Domainwert aufweist, kann dies negative Auswirkungen haben. Hinweis: Ein Domainwert wurde früher in erster Linie durch den Google PageRank bestimmt. Der PageRank Algorithmus ist jedoch veraltet und Google verwendet heute eine bessere und kompliziertere Logik. An seine Stelle sind Schätzwerte von Drittanbietern getreten, die unter dem Begriff Domain Authority zusammengefasst werden.

Vergleich der Merkmale eines wertvollen und eines wertlosen Backlinks

Ein schlechter Backlink kann auch von nicht vertrauenswürdigen Quellen stammen. Webseiten die bestraft wurden und gegen die Webmaster-Richtlinien von Google verstoßen, können als schlechte Backlinks gewertet werden. Ein Webmaster sollte daher kontinuierlich prüfen, woher die Backlinks kommen. Backlinks können über die Google Webmaster-Tools abgelehnt werden.

Backlink Checker - die eigene Seite auf Backlinks testen

Ein Backlink Checker kann helfen, ein Backlink-Profil zu überwachen. Durch den Backlink Checker kann der Webmaster sofort benachrichtigt werden, wenn eine URL mit niedrigem Domainwert auf die eigene Webseite verlinkt. Gleichzeitig sieht man die Verlinkung hochwertiger Webseiten. Ein Webmaster kann somit ein besseres Bild davon bekommen, welche Inhalte bei den Besuchern am besten ankommen. Für eine umfangreiche Backlink-Analyse stehen zahlreiche kostenlose SEO Tools im Internet zur Verfügung.

Backlinks aufbauen

Um im Ranking zu steigen, ist ein kontinuierlicher Linkaufbau unerlässlich. Als Webmaster möchte man etwas anderes hören, aber: das Linkbuilding von qualitativ hochwertigen Backlinks ist nicht einfach und kann nicht direkt geplant werden. Wichtig ist in erster Linie hochwertiger Content. Der Google Algorithmus wird dies mittelfristig positiv bewerten und die Seite weit oben listen. Ein gutes Ranking ist essentiell für den Erhalt von Backlinks.

Eine Webseite muss außerdem stets auf die OnPage Optimierung achten. Wer die Google Standards erfüllt, wird schnell gute Ergebnisse im Ranking erzielen. Dies erhöht die Bekanntheit und steigert die Resonanz im Internet. Der ein oder andere Backlink kommt dann ganz von selbst. Ein wohl geplanter Auftritt in den sozialen Medien kann zudem einen viralen Effekt lostreten. Geht ein Projekt erst mal viral, werden viele fremde URLs auf die eigene Webseite verlinken.

Durch Werbung geht alles einfacher und schneller. Mit Werbung per Klick-Anzeige oder dem Versenden von Marketing E-Mails an die passende Zielgruppe ist viel erreicht. Die eigene Seite findet hierdurch zwangsläufig interessierte Besucher und bleibt im Gespräch. Darüber hinaus wird Traffic generiert, was weitere Vorteile bei der SEO Optimierung schafft.

Last but not least: wer kein Marketing betreibt und auf sich alleine gestellt ist, hat es schwer! Suchen Sie fremde, aber themenrelevante Seiten und Webmaster über Google. Werten Sie die Ergebnisse aus und schreiben Sie einem Webseitenbetreiber, Blogger oder Influencer. Wichtig: hier ist falsche Bescheidenheit fehl am Platz. Es gilt, sich vor Augen zu halten, dass gerade diese Zielgruppe (insbesondere Blogger) auf neuen Content angewiesen ist.

Zunehmend relevant ist dabei ein zweiter Effekt: Generative Suchsysteme greifen für ihre Antworten stark auf Fachportale und Vergleichsseiten zurück. Erwähnungen auf fremden Seiten zahlen damit nicht mehr nur auf das klassische Ranking ein, sondern auch auf die Generative Engine Optimization.

Nofollow und Dofollow - ein großer Unterschied

Beim Linkaufbau muss beachtet werden, dass es unterschiedliche Arten von Links gibt. Nofollow-Links erlauben es Suchmaschinen nicht dem Link zu folgen. Wenn ein Website Besitzer über den rel="nofollow" -Wert auf eine URL verlinkt, gibt er keine Link-Informationen an Bots weiter. Nur Menschen werden in der Lage sein, dem Link zu folgen. Dies geschieht zum Nachteil der verlinkten URL, da diese von dem Domainwert des Backlinks nicht profitiert. Obwohl Google zwar behauptet, dass dies bei der Gewichtung von Links keine Rolle spielt, ist das Ranking dennoch häufig schlechter als bei Dofollow Links.

DoFollow Links sind alle Verlinkungen, die nicht als NoFollow markiert sind. Wenn ein fremder Webmaster mit einem Link auf die Webseite des Webmasters zurückverweist, können ihm Suchmaschine und Menschen folgen. Der beste Weg für einen Dofollow-Link ist es, Keywords im Anchor zu erlauben. Bei solchen Anchor-Links wird das gewünschte Keyword als Verweistext verwendet.

Backlinks kaufen

Backlinks sollten immer natürlich sein. Der Kauf von Backlinks eignet sich nicht zum Linkbuilding und kann viele Probleme machen. Google wertet dies als Umgehung seines Algorithmus und straft dies mittlerweile konsequent ab. Über Umwege kann Google gar Muster erkennen, die darauf hinweisen, dass Links gekauft wurden. In der Vergangenheit wurden ganze Netzwerke hierfür bestraft.

Neben viel Geld kostet dem Webmaster der Kauf von Backlinks also auch viel Mühe. Ein Webmaster der sich als intelligenter als Google bezeichnet, sollte sich neu orientieren! Wir sagen: Das Risiko lohnt sich nicht und echter Content hat mehr Wert als ein voller Geldbeutel! Wem das alles egal ist sollte folgendes beachten:

  • Backlinks nur auf Webseiten mit einem relevanten Thema platzieren.
  • Nicht mehrere Backlinks gleichzeitig organisieren.
  • Backlinks in einem inhaltlich relevanten Text verlinken.
  • Ein Keyword als Anchor verwenden.