Pay per Click Marketing

Pay per Click Marketing

Pay per Click (PPC) ist ein Abrechnungsmodell der Onlinewerbung, bei dem der Werbetreibende erst zahlt, wenn jemand seine Anzeige tatsächlich anklickt. Die reine Einblendung ist kostenlos. Der Preis je Klick heißt Cost per Click (CPC) und wird bei Suchmaschinen meist über eine Auktion in Echtzeit bestimmt.

Abkürzungen PPC für das Modell, CPC für den tatsächlichen Preis je Klick
Bezahlt wird pro Klick — die Einblendung selbst kostet nichts
Abgrenzung TKP/CPM zahlt je 1.000 Einblendungen, CPL erst je Abschluss
Preisbildung bei Suchmaschinen über Echtzeit-Auktion, abhängig von Keyword und Wettbewerb
Hauptnachteil Kosten entstehen auch ohne Lead — jeder Klick zählt, auch der der Konkurrenz

PPC Marketing - macht Websites umgehend sichtbar

Pay Per Click Marketing ist eine effiziente Methode, eine bestimmte Zielgruppe auf eine Website zu leiten. Unabhängig von bisherigen SEO-Bemühungen lassen sich Klickrate und Conversions innerhalb kurzer Zeit steigern. Unternehmen erzielen höhere Umsätze. Die Investitionskosten für das bezahlte Online-Marketing amortisieren sich. Pay Per Click Marketing ist eine sinnvolle Ergänzung zur SEO Optimierung und organischem Traffic aus Suchmaschinen.

Pay Per Click Marketing - Definition

Pay per Click Marketing ist eine Methode des Online-Marketings. Klickt ein Interessent auf eine Textanzeige oder ein Banner (Werbemittel), bezahlt das werbende Unternehmen einen bestimmten Betrag an den Seitenbetreiber bzw. das Werbenetzwerk. Das Verfahren kommt im Bereich bezahlter Werbung in Suchmaschinen und im Affiliate Marketing zum Einsatz.

Costs per Click (CPC)

PPC bezeichnet die Art der Kampagnen, in deren Rahmen Werbetreibende per Klick bezahlen. CPC steht für die tatsächlichen Klick-Kosten oder Cost per Click. In der Praxis werden zum Teil beide Begriffe als Synonyme verwendet. Das ist jedoch nicht richtig. Oft fällt in dem Kontext der Begriff Tausender-Kontakt-Preis (TKP). Der TKP gibt an, welcher Betrag im Rahmen einer Werbekampagne aufzuwenden ist, um per Sichtkontakt 1000 Personen zu erreichen. Die Kosten fallen vor dem eigentlichen Klick auf die Ad-Impression an.

Vergleich der Abrechnungsmodelle TKP, CPC und CPA mit ihrer Risikoverteilung

Hinsichtlich der Kosten ist zu bedenken, dass mit jedem Cent, den ein Klick zusätzlich kostet, der Gewinn sinkt. Im E-Commerce sind der Preiskampf bei standardisierten Artikeln und die Absatzzahlen hoch. Hier fällt der Unterschied durchaus ins Gewicht. Es ist individuell zu prüfen, ob eine Abrechnung im Affiliate Marketing über den TKP sinnvoller ist. Dies ist etwa dann gegeben, wenn eine hohe Klickrate zu erwarten ist.

Vor- und Nachteile von PPC Marketing

Kurz nach der Veröffentlichung einer Anzeige ist ein Unternehmen sichtbar in der betreffenden Suchmaschine platziert. Ohne Bezahlung per Klick erfordert dies zeitaufwändige SEO-Maßnahmen. Werbebanner und Textanzeigen werden auf Foren, Info- und Entertainment-Seiten oder Nischen-Blogs eingeblendet. Sie lenken die Aufmerksamkeit potentieller Kunden auf Produkte und Leistungen. Dies geschieht unabhängig von der Tatsache, ob die User gezielt nach diesen suchen. Wie jedes Instrument des Online-Marketings hat Pay Per Click Advertising Vor- und Nachteile.

Hohe Conversion Rate und geringe Streuverluste

Gelangt ein User per PPC auf die Website eines werbenden Unternehmens, hat er mit seinem Suchbegriff gezielt nach dessen Leistungen und Produkten gesucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen potentiellen Kunden handelt, ist hoch. Die Conversion Rate steigt. Die Conversion Rate beschreibt die Quote der Anzahl der Besucher einer Website im Verhältnis zur Anzahl der getätigten Abschlüsse bzw. Transaktionen. Die Streuverluste sind bei einer professionellen Planung der Kampagne in Bezug auf Keywords und präferierte User gering.

Volle Kostenkontrolle und Messbarkeit

Werbetreibende haben im PPC die Kontrolle über die Kosten. Sie bestimmen bis zu welchem Betrag sie täglich Werbung schalten wollen - wer gar kein Budget einsetzen will, kann bei eBesucher auch kostenlos Werbung schalten. Über die Abrechnung können die Auftraggeber der PPC-Werbung exakt kontrollieren, wie sich die Kosten zusammensetzen. Der Return on Investment ist gerade im E-Commerce aufwändig in der Berechnung. Speziell für diesen Zweck entwickelte Tools bieten Hilfe.

Große Reichweite und Zielgruppentargeting

PPC Marketing vergrößert die Reichweite der Produkte und Dienstleistungen. Durch eine detaillierte Analyse der relevanten Keywords und einer exakten Bestimmung der Zielgruppe, lassen sich Zielgruppen individuell ansprechen. Pay Per Click Marketing ist auch deshalb so erfolgreich, weil den Anbietern immer mehr Daten zur Verfügung stehen. Hierdurch können die Klicks immer zielgerichteter vermarktet werden. Das treibt einerseits die Preise, macht das Online Marketing jedoch auch kalkulierbarer und damit wirtschaftlich interessant.

Hohe Skalierbarkeit

Bezahlt ein Unternehmen nach dem PPC-Modell kann es seine Onlinekampagnen, z.B. abhängig von der vorhandenen Auslastung, beliebig vergrößern und verkleinern. Durch die Skalierbarkeit ist es möglich, Keywords hinzuzunehmen und dadurch neue Produkte und Dienstleistungen innerhalb kurzer Zeit in den Markt einzuführen.

Pay Per Click Marketing

Abrechnungsmodell setzt keinen Lead voraus

Ein Nachteil der PPC-Werbung ist, dass die Kosten unabhängig von der Generierung von Leads und Transaktionen entstehen. Es zählt lediglich die Anzahl der Klicks. Besucht ein Mitarbeiter der Konkurrenz über eine bezahlte Anzeige die Website, werden die Kosten ebenso fällig wie beim Klick eines potentiellen Kunden.

Hohe Kosten in bestimmten Nischen

In bestimmten Nischen ist PPC Advertising eine gängige Werbeform. Die Preise pro Klick sind sehr hoch. Unternehmen sollten sich keinesfalls auf einen Wettkampf mit Konkurrenten einlassen. Dies geht selbst bei hochpreisigen Produkten zu Lasten des Return on Investment. In einigen hoch spezialisierten Branchen gibt es nur wenige Webseiten-Betreiber, die geeignete Werbeflächen für Banner zur Verfügung stellen. Ein knappes Angebot führt zu höheren Preisen für eine Einblendung.

PPC Werbung mit Google AdWords und AdSense

CPC-Modelle gibt es viele. Google AdWords und Google AdSense sind die Branchenführer. Die Höhe der Klick-Kosten werden in Sekundenbruchteilen durch ein Auktionsmodell mit Real-Time-Bidding errechnet. Der Erfolg einer Onlinekampagne mit Google AdWords und Google AdSense hängt wesentlich vom zur Verfügung stehenden Budget, der Laufzeit und von der Qualität der Werbeplanung ab. Online-Marketing-Profis empfehlen die Auswahl von Keywords mittlerer Länge im Gegensatz zu Ein-Wort-Suchbegriffen und ganzen Sätzen.

Google AdWords bietet feste Bereiche auf der Ergebnisseite der Suchmaschine. Sie können von Werbetreibenden gebucht werden. Ihre Platzierung befindet sich über oder neben den Ergebnissen der organischen Suche. Das Marketinginstrument zählt zum Bereich der bezahlten Suchmaschinen-Werbung. Der Klick-Preis ist abhängig von den verwendeten Keywords und der Anzahl der Mitbewerber. Wer bereit ist, am meisten zu bezahlen, erhält die beste Platzierung. Die reine Werbe-Einblendung kostet nichts. Einen Überblick über Vergleichswerte zu potentiellen Besucherzahlen und Kosten liefert der Google Keyword Planer.

Google AdSense ist dem Affiliate Marketing zuzuordnen. Der Google AdSense-Partner erhält einen Teil des Geldes, den der Google-Kunde für den Klick auf seine Werbung bezahlt. Wie viele Euro pro Klick fließen, variiert stark. Die Aufnahmekriterien für Webseiten-Betreiber, die auf ihrer Internetseite Werbeanzeigen in Textform oder als Werbebanner von Google einbauen können, sind streng. Dies sichert die hohe Qualität des Google Display-Netzwerks. Bei Google AdSense-Partnern handelt es sich beispielsweise um Foren und auf Nischen spezialisierte Blogs. Die Betreiber finanzieren und monetarisieren durch diese Methode ihre Website.

PPC Marketing ergänzt organischen Traffic durch SEO

Die meisten Unternehmen möchten mittel- und langfristig die Anzahl der Klicks durch organischen Traffic erhöhen. Dieser lässt sich durch eine Platzierung auf den vordersten Plätzen der Suchmaschinen erzielen. Klassisches SEO ist zeitaufwändig und kostenintensiv. Erste nachhaltige Erfolge zeigen sich im Durchschnitt erst nach zwei bis sechs Monaten. Marketinginstrumente des PPC ergänzen SEO-Maßnahmen. Sie sorgen für eine schnelle Steigerung des Webseiten Traffics. Mit einer guten PPC Planung lassen sich ab dem Launch einer neuen Website für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung Interessenten erreichen und in Kunden umwandeln.