Was ist Werbung in der Surfbar?
Die Surfbar präsentiert ihren Nutzern eine Webseite nach der anderen. Jede Seite steht eine festgelegte Zeit lang formatfüllend im Vordergrund, danach folgt die nächste. Wer in der Surfbar wirbt, bucht einen dieser Plätze für die eigene Adresse.
Das ist etwas anderes als ein Banner. Du gestaltest kein Werbemittel, und Du wartest auf keinen Klick. Du hinterlegst eine Adresse, und diese Adresse wird aufgerufen und angezeigt. Abgerechnet wird je Einblendung in Besucherpunkten (BTP). Was eine Einblendung kostet, bestimmst Du über Dein Gebot: Du zahlst das Zweitgebot plus 0,01 BTP, nicht Dein eigenes. Wie die Preisbildung im Detail funktioniert, steht in Was kostet ein Besucher?.
Du brauchst dafür keine eigene Webseite. Ein Shop, ein Blog, ein Video oder eine Landingpage reichen aus, solange die Adresse erreichbar ist und dem Regelwerk entspricht.
Vorführung
Links siehst Du, was beim Nutzer passiert: die Seite wird geladen, steht ihre Anzeigedauer lang im Vordergrund, der Aufruf wird gezählt, die nächste folgt. Rechts steht die Reihe der Seiten, die danach drankommen. Jede bringt ihre eigene Anzeigedauer mit, und die legt der jeweilige Werbetreibende fest.
Was Du an einer Surfbar-Kampagne einstellst
Eine Kampagne ist mehr als eine Adresse. Diese Stellschrauben gehören dazu:
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Seitenaufenthalt: wie lange Deine Seite im Vordergrund steht. Möglich sind 15 Sekunden bis 10 Minuten, siehe Seitenaufenthalt.
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Gebot: Deine Zahlungsbereitschaft je Einheit. Ein höheres Gebot bringt Deine Kampagne häufiger zum Zug.
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Verbrauchstempo: wie viele Einblendungen pro Stunde ausgeliefert werden. Damit streckst Du ein Guthaben über Tage statt über Stunden.
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Geo-Targeting und Besucherfilter: aus welchen Ländern die Besuche kommen und welche technischen Voraussetzungen gelten sollen, siehe Was sind Besucherfilter?.
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IP-Sperre: ein Zeitfenster, innerhalb dessen dieselbe IP-Adresse Deine Seite nicht erneut angezeigt bekommt, siehe IP-Sperre.
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Besucher-Session: bis zu fünf aufeinanderfolgende Einblendungen an denselben Besucher, damit die Verweildauer in Deiner Webanalyse zusammenhängend aussieht, siehe Besucher-Session.
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Randomisierung: variiert die tatsächliche Anzeigedauer bei jedem Aufruf um 2 bis 15 Sekunden, damit die Besuche nicht alle exakt gleich lang sind, siehe Was ist die Randomisierung?.
Ein Punkt gilt für jede Surfbar-Kampagne: Es wird kein Webseiten-Referrer übertragen. In Deiner Webanalyse erscheinen die Besuche deshalb als direkter Zugriff und nicht als Verweis von eBesucher, siehe Referrer anonymisieren.
Wo Du die Kampagne anlegst
Neben dem Mitgliederbereich gibt es ein Portal für Werbetreibende. Dort verwaltest Du Bestellungen und Werbekampagnen. Du erreichst es im Hauptmenü über Werbung kaufen > Dashboard, die Kampagnenliste direkt über Werbung kaufen > Kampagnen verwalten.

Zum Formular führen zwei Wege: der Knopf Kampagne erstellen im Portalmenü oder Neue Kampagne erstellen über der Kampagnenliste. Beide öffnen dieselbe Strecke, die in drei Schritten durch die Einrichtung führt.
Schritt 1: Werbeform und Adresse
Wähle die Werbeform Surfbar. Daneben stehen Klick-Anzeigen und Tasks zur Auswahl, die anders funktionieren.
Darunter legst Du fest, was beworben wird: eine einzelne Adresse, mehrere Adressen, mehrere Unterseiten einer Domain oder ein Feed. Dann folgen der Name der Kampagne, unter dem Du sie später in der Übersicht wiederfindest, und die Adresse selbst.

Schritt 2: Angaben zur Seite
Hier beantwortest Du, was Deine Seite tut: ob sie ein weiteres Fenster öffnet, ob sie erotische Inhalte hat, ob sie Klänge abspielt und ob sie Cookies setzt. Diese Angaben entscheiden mit darüber, wem Deine Seite gezeigt wird, denn Nutzer können solche Seiten für ihre Surfbar ausschließen.
Schritt 3: Anzeigedauer, Gebot und Reichweite
Im letzten Schritt stehen die Werte aus dem Abschnitt oben: Seitenaufenthalt, Randomisierung, IP-Sperre, Gebot, Besucher-Session, Verbrauchstempo und Geo-Targeting. Oben zeigt das Formular durchgehend, was eine Einblendung mit den aktuellen Einstellungen höchstens kostet.

Alles davon lässt sich später ändern. Du musst Dich beim Anlegen nicht festlegen.
Freischaltung
Nachdem die Werbekampagne erstellt wurde, prüft unser Team sie. Ist die Seite erreichbar und entspricht sie dem Regelwerk, wird sie freigeschaltet und ab dann in der Surfbar beworben.
Werbekampagne bearbeiten
Unter Kampagnen verwalten stehen alle Werbekampagnen in der Surfbar und den Klick-Anzeigen nebeneinander. Die Liste zeigt je Kampagne Gebot, Einblendungen, Seitenaufenthalt und Verbrauchstempo. Über die Lupe öffnest Du die Einstellungen einer Kampagne, über das Dreieck startest und pausierst Du sie.

Wie die Surfbar aus Sicht der Nutzer funktioniert, erklärt Was ist eine Surfbar?.